6 Köpfe, 12 Blöcke: Mein Maiblock

Das mit einem Jahres-Quilt-Along ist doch eigentliche eine Crux, oder? Kaum ist der Monatsblock fertig, scharrt man schon mit den Füßen und kann es kaum abwarten, das der nächste Monat ist. Und hinterher ist man dann wieder verwundert, wie schnell die Zeit vergangen ist. Zu schnell, weil man doch noch so viel anderes machen wollte. Jetzt haben wir doch wirklich schon Mai. Mitte Mai. Wo sind denn bitte die letzten Wochen hin? Aber genug zum gefühlt immer schneller werdenden Zeitvergehen. Kommen wir zum wesentlichen: dem Dutchman’s Puzzle, dem von Katharina aka greenfietsen gewählten Block für den Mai. Wieder einmal eine wunderbare, detaillierte Anleitung, die das Nähen des Blocks zum Kinderspiel macht. Herzlichen Dank für deine Mühe, liebe Katharina.

Mein Block ist erneut mit Stoffen aus der Restkiste genäht. Den blauen Stoff mit dem japanischen Design von Stoff und Stil hatte ich mal für ein anderes Projekt (einen Rock) gekauft, als was es letztendlich wurde (ein Schallbild). Die Reste hüte ich gerade, da mir das Design so sehr gefällt. (Immerhin einen Schal habe ich mir daraus dann noch nähen können.) Von all den Blautönen mit verschiedenen Mustern in meiner Restkiste hat mir allerdings nichts so richtig dazu gefallen, so dass ich es mit einfacher beigefarbener Webware gepaart habe. Der Juni wird nochmal neue Stoffe ins Spiel bringen, für die zweite Jahreshälfte werden dann die bisher vernähten Stoffe neu gepaart. So erhoffe ich mir etwas mehr Gleichgewicht in meinem Scrappy-Jahresquilt zu schaffen. Außerdem plane ich auch für das sashing eine Variante, die teilweise aus Resten besteht, die die bisher doch sehr verschiedenen Blöcke – für manchen vielleicht zu verschieden, aber bisher gefällt es mir so und das ist ja das Entscheidende – zu einer Einheit werden lassen. In meinem Kopf sieht zumindest die obere Reihe schonmal großartig aus. 🙂

Der Block ist sehr schnell genäht. Ich habe es zwar nicht geschafft, dass die Spitzen sich immer so en pointe treffen, aber mir gefällt es auch so. Vor allem nachdem ich mir vorgenommen habe, die Blöcke nicht mehr als 2 mal aufzutrennen. Beim dritten Nähen muss es dann einfach funktionieren oder eben nicht. 😉 Ich muss den Block im ganzen noch trimmen, aber ich denke, dass werde ich am Ende mit allen 12 Blöcken machen, damit wirklich alle gleich groß werden. Stelle es mir so leichter vor.

(Beitrag ist verlinkt bei Rums.)

 

6 Köpfe, 12 Blöcke: Mein Aprilblock

Der Block in diesem Monat stand ganz im Zeichen des Applizierens: ein Dresden Plate. Wer mochte, konnte per Hand applizieren, aber auch mit der Maschine war natürlich erlaubt. Ich habe mich trotzdem für das Aufnähen per Hand entschieden. Das war meine Karfreitagsnachmittagskaffeebeschäftigung (was für ein Wort. ;-)) bei der Familie. Genäht ist der Block aus nur einem Stoff, von dem ich allerdings beide Seiten verwendet habe. Ich mag, dass auf der linken Seite das florale Muster leicht durchscheint und das Weiß somit gar nicht so Weiß ist. Ungewöhnlich blumig für mich, aber er gefällt mir trotzdem. (Aus dem Stoff habe ich bereits eine Tasche und Tischsets genäht. Und es ist immer noch sehr viel da. Vielleicht wird es doch nochmal ein Rock?!)

Andreas Anleitung ist wunderbar detailreich und sehr gut nachvollziehbar. Vielen Dank dafür. Es war wieder einmal sehr leicht zu folgen und umzusetzen – auch für mich Patchwork-Anfängerin. Allein den Kreis habe ich – aus Ermangelung eines Zirkels und Zeit – anders gemacht. Ich habe zwei Stoffstücke rechts auf rechts gelegt (wollte ja die linke Seite haben) und habe dann einen Kreis darauf genäht. Dann an der einen Seite einen Schlitz reingeschnitten und gewendet. Das Ergebnis gefällt mir ganz gut, vor allem, dass die Mitte dadurch noch etwas erhabener wird. (Und das nächste Mal bügle ich den Block vor dem fotografieren auch wieder. :-))

Hm, nur werde ich so ein Dresden Plate nochmal nähen? Ich mag meinen Block und vor allem, was ich dabei gelernt habe, aber an sich ist das nicht mein Muster. Ich mag es doch etwas gradliniger. Aber wie heißt es so schön, sag niemals nie?

(Beitrag ist verlinkt beim Creadienstag, HoT und auf der Quiltmanufaktur.)

Ein zweiter Regenbogen-Quilt

Wenn der allerbeste Freund Vater wird, dann möchte man auch etwas besonderes verschenken. Und ein selbstgemachte Quilt ist immer besonders. Nicht nur, dass man viel Liebe in die Details und ins Nähen steckt, sondern in meinem Fall macht auch die Seltenheit von mir genähter Quilts das Besondere aus. Bisher habe ich nur drei Quilts für meine drei liebsten genäht. Nun ist also ein vierter entstanden – und da ich den Regenbogen-Quilt so gerne mag, habe ich wieder dieses Muster gewählt. Durch die Stoffwahl wirkt er aber ganz anders als die erste Version.

Die bunten Streifen sind diesmal aus der Serie „Flurry“ von Dashwood, die es als 20er Jelly Roll gab. Zwei Streifen habe ich allerdings nicht verwendet, das diese Flecken auf weißem Grund hatten und so nicht ins Schema passten. Genäht war das Top wieder schnell. Gefüttert haben ich mit einem reinen Baumwolle-Vlies und für die Rückseite habe ich einen wunderschönen grauen Flanell mit Wolken von Cloud 9 verwendet. Die Einfassung ist aus der Rückseite gemacht, also die einfache schnelle Version. Gequiltet habe ich diesmal allerdings nicht mit geraden Streifen, sondern diagonal in Wellenform.

Ich liebe die Farben des Quilts und die Kombination aus Regenbogen und Wolken. Er leuchtet so schön und ist richtig kuschelig. Und da ich noch Stoff übrig hatte, habe ich noch ein passendes Kissen mit Reißverschluss genäht. Den Streifen aus den bunten Resten, die durchs begradig entstanden sind, habe ich in der Quilt-as-you-go-Methode gemacht. Die Maße des Kissens entsprechen dem restlichen Stoff und sind daher etwas ungewöhnlich. Also habe ich kurzer Hand noch ein Inlay genäht, damit man den Bezug auch extra waschen kann. Nun gibt es also eine ganze Kuschel-Kombination fürs Babyzimmer, die den kleinen Erdenbürger hoffentlich noch sehr lange begleitet.

(Beitrag ist verlinkt beim Creadienstag und HoT sowie dem Farbenspiel.)

6 Köpfe, 12 Blöcke: Mein Märzblock

Puuh, eigentlich wollte ich die letzten Wochen viel mehr Bloggen, habe hier noch so schöne Sachen liegen – aber dann kam die Grippe. Argh. Nun ist aber gut. Hoffe ich. Okay, sehen wir mal. 🙂 Viel ist liegen geblieben, aber anderes habe ich auch ganz gut geschafft. Z. B. mein Märzblock für den „6 Köpfe, 12 Blöcke“-Quilt-Along.

Diesen Monat gibt es Punkte. Einmal ein hellblaues Stück eines Fat Quarter-Geschenks und dann habe ich mich mit dem großen Sonnenschein mit Textilfarbmaler ausgetobt und ein paar Stoffstücke angemalt. Und schon gibt es dann auch mal Pink auf meinen Blöcken. Dabei wollte ich mich doch vor allem in Blau- und Türkis-Tönen bewegen. Aber ein wenig andere Farbtupfen müssen doch auch mit rein. 🙂 Zum Teil treffen die Spitzen richtig gut aufeinander, andere leider – trotz zweimal Auftrennen – leider nicht. Da habe ich wohl nicht ganz korrekt gearbeitet.

Die Anleitung ist mal wieder sehr gut. Großen Dank dafür an Verena von Einfach bunt…

Ja, meine bisherigen Blöcke sind schon sehr unterschiedlich. Aber ich bin zuversichtlich, dass es am Ende eine runde Sache wird. Ich habe auch schon eine Idee, wie das klappen könnte. Ich sagen nur Scrap-Binding. Ach, ich freue mich ja schon so auf meinen eigenen Quilt. 🙂

(Beitrag ist verlinkt bei Rums.)

6 Köpfe, 12 Blöcke: Mein Februarblock

Schon eine ganze Weile fertig, aber für die Fotos fehlte einfach die Gelegenheit. Aber nun. Mein Februarblock, der Churn Dash nach Anleitung von Nadra (ellis & higgs). Erinnert im Aufbau etwas an den Rolling Stone im Januar, nur die Ecken aus Half Square Triangels machen den Unterschied. Und der macht doch ordentlich etwas her, stellt aber dennoch eine gute Verbindung zwischen den Blöcken da. Vor allem, wenn man so wie ich, einen bunten Quilt – okay, er wird sich wohl eher in Blau- und Grüntönen mit etwas grau bewegen, ich kenn mich ja – aus Resten bzw. gut abgelagerten Stoffschätzen näht.

Dieses Mal habe ich mich für weiße Anker auf mintfarbenden Grund und grau-türkise Karos entschieden. Der Ankerstoff ist ein Mitbringsel aus den USA, ein Fat Quarter, das ich nun angeschnitten habe. Ich könnte mir gut vorstellen, es auch noch in einem anderen Block des Jahres-Mistery-Quilts zu vernähen. Mal sehen, was da noch so kommt und wie es passen könnte. Die Karos sind Reste des Stoffes, aus dem ich mein allererstes Schürzenkleid für den großen Sonnenschein, ach was red ich, sogar allererstes Kleidungsstück überhaupt genäht habe. Damals, als ich gerade mit dem Nähen anfing.

Mit diesem Block bin ich sehr zufrieden, da sich die Kanten sehr gut treffen – auch dank der tollen Anleitung. Endlich habe ich das Prinzip der Nesting Seams verstanden und es macht Sinn. 🙂

Ich bin immer noch am überlegen, ob ich mich an der Quilt-As-You-Go-Methode probiere. Vielleicht nach dieser Anleitung von Sewn Up? Allerdings bräuchte ich dann auch schon eine Idee für die Rückseite und dafür brauche ich definitiv noch mehr Zeit bzw. eine größere Vorstellung davon wie die weiteren Blöcke aussehen und wie groß ich den Quilt machen werde. Tendiere ja zu einem größeren Quilt als angegeben.

Aber noch ist Zeit, kommen ja noch 10 Blöcke. 🙂 Und solange sammle ich sie einfach in einem Karton zum Platten verschicken. Falls ihr also auch einen Vinyl-Liebhaber im Haus oder Bekanntenkreis habt, fragt mal, ob ihr einen der Kartons haben könnt, in denen Platten per Post verschickt werden. Das passt richtig gut und alles ist gut gelagert.

(Beitrag ist verlinkt beim Creadienstag, HoT und auf ellis & higgs)