Rock Rosa mit Einhörnern

Beim Rock „Lisa“ aus dem wunderschönen grauen Feen-Stoff erwähnte ich ja bereits, dass Feen, Einhörner und Prinzessinnen bei uns sehr hoch im Kurs stehen. Und so konnte ich nicht anders und musste in dem einladenden und freundlichen Stoffladen „heiter bis rosa“ in Hermannsburg auf unserem Sommerurlaub in der Lüneburger Heide diesen wunderschönen Einhorn-Stoff mitnehmen.

Natürlich wurde daraus wieder ein Rock für den großen Sonnenschein. Diesmal eine „Rosa“ – nur eben ohne das Oberteil, die Kinderversion der Chloe von pattydoo. Aber eine komplette „Rosa“ liegt hier bereits zugeschnitten auf dem Nähtisch und wartet auf die Verarbeitung.

Der Rock ist eigentlich ganz schnell genäht. Nur das Säumen und Einziehen des Gummibandes hat mal wieder ein paar Tage länger gedauert. Genäht habe ich den Rock in 116. Zurzeit geht er etwas über das Knie, so dass ich hoffe, dass der Rock noch etwas länger im Kleiderschrank verweilen wird. Ich bin gespannt. Geliebt wird er auf jeden Fall: Kaum gewaschen und schon wird er wieder angezogen.

(Beitrag ist verlinkt beim Creadienstag und HoT.)

Advertisements

WKSA 2017 – Finale

Der Dezember hatte es in sich. Bei wem nicht? Und zwischen all dem Vorweihnachtstrubel und der Wichtelwerkstatt habe ich es doch tatsächlich geschafft mein Weihnachtskleid zu nähen – obwohl das vor etwas über einer Woche noch gar nicht so gut ausschaute. Da war gerade mal das Schnittmuster geklebt. 🙂

Aber dann ging es Tag für Tag ein Stück voran. Erst das Schnittmuster um 10 cm verlängert, am nächsten Tag zugeschnitten und dann täglich ein wenig daran genäht. Und nun kann ich es stolz präsentieren: meine kuschelige Ronja mit Kragen – auch wenn es bei dem grauen Wetter mit den Fotos gar nicht so einfach war.

Wie geplant habe ich das Hoodiekleid „Ronja“ von pattydoo genäht. Ich habe die Variante mit den Seitenteilen genommen und in der vorderen Naht Nahttaschen nach eigenem Schnitt eingearbeitet. Damit es nicht dick aufträgt, habe ich grauen weißgepunkteten Jersey für die Taschen verwendet. Hat ganz gut funktioniert, auch wenn die Übergänge etwas sanfter hätten sein können. Aber getragen fällt es nicht mehr so auf. Statt der Kapuze wollte ich gern einen Kragen haben. Die Idee, die Kapuze wie im letzten WKSA-Post bereits angedeutet zu kappen, hat für mich sehr gut funktioniert. Der Kragen kann nun sowohl hochgeklappt als auch umgeklappt getragen werden. Dadurch wirkt das Kleid schnell ganz anders. Ich könnte mir auch eine Brosche am Kragen sehr gut vorstellen, allerdings habe ich keine passende zur Hand.

Statt den Saum nach innen zu schlagen, habe ich ihn einfach nach außen geschlagen und mit einem Dreifach-Zickzack-Stick festgesteppt. Die flauschige hellgraue Rückseite des Sweat macht das Kleid spannender in meinen Augen, weshalb ich auch die Armbündchen „verkehrt“ herum angenäht habe.

Genäht habe ich eine Größe 38, die ich über Po und Hüfte auch für die Bequemlichkeit brauche. Im oberen Teil hätte aber wohl auch eine 36 gereicht. Ich mag es trotzdem – oder gerade. Es ist nämlich wunderbar kuschelig und gemütlich. Außerdem passt so auch noch locker ein Langarm-Shirt drunter – für mich Frostbeule. (Obwohl es diese Weihnachten mal wieder nicht nach frostigen Temperaturen ausschaut…) Und das Kleid nachträglich zu verschmälern, habe ich mich nicht getraut. (Nächstes Jahr mache ich dann endlich mal einen Nähkurs zum Anpassen…) Stylen werde ich das Kleid wohl übrigens mit schwarzer Leggings und Stiefeln (für draußen) und bunte Stricksocken für drinnen.

Ich wünsche euch allen ein frohes, ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest. Genießt die Ruhe zwischen den Jahren und kommt gut ins neue Jahr.

Wir lesen uns im neuen Jahr. 🙂

(Beitrag ist verlinkt beim WKSA 17 des Me Made Mittwoch.)

 

WKSA 2017 – kleiner Zwischenbericht

Klebt ihr noch oder näht ihr schon?

Ich klebe leider noch. Mir ist erst nach der Hälfte der zusammengeklebten DIN A4 Blätter aufgefallen, dass das Kontrollkästchen leider eben nicht die richtigen Maße zeigen. Also nochmal drucken. Und nochmal kleben. Aber ich bin dran. 🙂

Geändert hat sich an meinem Nähvorhaben für das Weihnachtskleid nichts. Es wird eine Ronja (Schnittmuster von pattydoo) aus einem schönen grauen kuscheligen Sweat. Statt Kapuze möchte ich einen Stehkragen aus der Kapuze basteln. Ob das was wird? Ich habe mal an dem falschen Ausdruck eine Zeichnung gemacht. Meint ihr es könnte so funktionieren? Statt der Leistentaschen will ich zudem die Seitenteile nehmen und in diese dann eine Nahttasche aus einem dünneren Jersey nähen, da ich mir denke, dass die Tasche dann weniger auftragen würde.

akhimo, Schnittmusteränderung an der Kapuze des Sweatkleid Ronja

So, ich klebe dann mal weiter. Nach einer kleinen Runde bei den anderen Mitstreiterinnen des Weihnachtskleid Sew Along 2018.

(Beitrag ist verlinkt beim me made Mittwoch.)

Weihnachtskleid Sew Along 2017

Dieses Jahr gibt es wieder ein Weihnachtskleid. So. Habe ich jetzt einfach mal beschlossen. Während ich derzeit in der (Geburtstags-)Wichtelwerkstatt unterm Dach vor mich hinwerkle. (Einer der Gründe, warum es hier gerade so still ist…) Und beim Werkeln hat man ja auch mal Zeit die Gedanken schweifen zu lassen. Richtung Schnittmuster und Stoffe. Daher weiß ich auch schon genau, was es werden soll. Nur Details sind noch unklar.

Weihnachten soll bei uns zwar besonders, aber vor allem gemütlich werden. Außerdem mag ich es gerne kuschelig. Die Stoffwahl bewegt sich also allein deswegen zwischen Strickstoff und Sweat. In diesem Jahr hat der Sweat gewonnen – und er liegt sogar schon gewaschen in meinem Stoffregal: ein grauer Wintersweat mit bunten Sprenkeln. Und der Stoff ist so kuschelig. Freue mich schon richtig aufs tragen.

akhimo, Sweat für das Weihnachtskleid 2017, WKSA 2017

Ein Schnittmuster stand sogar schon vorher fest: Die Ronja von pattydoo gefällt mir sehr gut. Ich komme mit den Schnitten gut klar, sie sitzen und außer verlängern muss ich nichts ändern – bisher zumindest. (Toitoitoi, dass es so bleibt.) Allerdings möchte ich einen Stehkragen statt Kapuze haben und ich bin mir nicht sicher, ob ich es nun mit Taschen nähen soll oder nicht. Was meint ihr?

Nun muss ich nur noch die Zeit finden, das Schnittmuster zusammenzukleben. Und dann geht es weiter.

(Beitrag ist verlinkt beim WSKA 17 des Me Made Mittwoch.)

Eine Chloe ohne Falten

Schon lange lag noch ein großer Rest eines schwarzen welligen, aus zwei Schichten bestehenden Jerseys (der genauer Name fällt mir nicht ein) von Lillestoff in meinem Stoffregal, der auf Verarbeitung wartet. Da die daraus genähte „My Cuddle Me“-Jacke eines meiner liebsten Kleidungsstücke ist, dachte ich mir, das ein Kleid daraus auch sehr gemütlich wäre. Und das ist es auch – trotz des etwas mühseligen und nicht an Flüchen armen Weges dorthin.

Weil mir meine erste Chloe nach dem Schnittmuster von pattydoo so gut gefällt, habe ich mich für diesen Schnitt entschieden – auch da er ja für Sweat konzipiert ist und daher mit dem dickeren Jersey gut klarkommen sollte. Allerdings wollte ich den Schnitt etwas abändern. Der Rock sollte gerne etwas enger und daher habe ich die Falten im Schnittmuster weggeknickt und erst dann zugeschnitten. So ist der Rockteil nun faltenlos, hat aber immer noch eine leichte Tulpenform, was mir sehr gut gefällt.

Die Schnittänderungen haben mir keine Schwierigkeiten bereitet, allerdings die Dehnbarkeit des Stoffes. Während das Oberteil ohne große Probleme zusammen gefunden hat, hat sich der Rockteil leider ganz schön verzogen und an den Seitennähten unschöne Falten geworfen. Bügeln mit viel Dampf hat leider nicht den gewünschten Effekt gebracht. Also musste ich nochmal ran. Zunächst habe ich die Taschen aus der Seitennaht rausgetrennt und unabhängig von der Tasche geschlossen, was schon etwas im Fall gebracht hat. (Nun kann man die Taschen sogar rausdrücken.) Dann habe ich noch einmal an der Kurvenform der Seiten gearbeitet und diese etwas sanfter gezogen. Immer noch nicht ganz gut, aber immerhin. Und dann habe ich beschlossen, nun wird das Kleid doch noch einmal gewaschen. Und siehe da, es hat fast alle meine Probleme mit dem Fall des Rocks beseitigt. Muss ich doch keinen neuen Rock nähen. Vor der Entscheidung stand ich nämlich schon kurz. Durch das Waschen haben sich die Wellen des Stoffes anscheinend wieder zusammengezogen, während ich sie beim Bügeln wohl eher zu sehr geplättet habe.

Obwohl es eher ein Herbst-/Winterkleid ist, habe ich mich trotzdem für kurze Ärmel entschieden. Ich denke, so ist das Kleid wandelbarer. So kann ich durch ein Langarm-Shirt ebenso wie durch eine Strickjacke Farbe ins Spiel bringen und das Zwiebelsystem ist auch wunderbar möglich.  Auf das Gummiband an der Rückennaht habe ich verzichtet. Die Säume sind übrigens alle einfach mit einem kleinen Zickzack-Stich gearbeitet. Hatte einfach keine Lust noch die Zwillingsnadel einzusetzen nach all den Problemen und wollte nur noch fertig werden. 🙂

(Beitrag ist verlinkt beim Me Made Mittwoch.)