6 Köpfe, 12 Blöcke: Mein Aprilblock

Der Block in diesem Monat stand ganz im Zeichen des Applizierens: ein Dresden Plate. Wer mochte, konnte per Hand applizieren, aber auch mit der Maschine war natürlich erlaubt. Ich habe mich trotzdem für das Aufnähen per Hand entschieden. Das war meine Karfreitagsnachmittagskaffeebeschäftigung (was für ein Wort. ;-)) bei der Familie. Genäht ist der Block aus nur einem Stoff, von dem ich allerdings beide Seiten verwendet habe. Ich mag, dass auf der linken Seite das florale Muster leicht durchscheint und das Weiß somit gar nicht so Weiß ist. Ungewöhnlich blumig für mich, aber er gefällt mir trotzdem. (Aus dem Stoff habe ich bereits eine Tasche und Tischsets genäht. Und es ist immer noch sehr viel da. Vielleicht wird es doch nochmal ein Rock?!)

Andreas Anleitung ist wunderbar detailreich und sehr gut nachvollziehbar. Vielen Dank dafür. Es war wieder einmal sehr leicht zu folgen und umzusetzen – auch für mich Patchwork-Anfängerin. Allein den Kreis habe ich – aus Ermangelung eines Zirkels und Zeit – anders gemacht. Ich habe zwei Stoffstücke rechts auf rechts gelegt (wollte ja die linke Seite haben) und habe dann einen Kreis darauf genäht. Dann an der einen Seite einen Schlitz reingeschnitten und gewendet. Das Ergebnis gefällt mir ganz gut, vor allem, dass die Mitte dadurch noch etwas erhabener wird. (Und das nächste Mal bügle ich den Block vor dem fotografieren auch wieder. :-))

Hm, nur werde ich so ein Dresden Plate nochmal nähen? Ich mag meinen Block und vor allem, was ich dabei gelernt habe, aber an sich ist das nicht mein Muster. Ich mag es doch etwas gradliniger. Aber wie heißt es so schön, sag niemals nie?

(Beitrag ist verlinkt beim Creadienstag, HoT und auf der Quiltmanufaktur.)

6 Köpfe, 12 Blöcke: Mein Märzblock

Puuh, eigentlich wollte ich die letzten Wochen viel mehr Bloggen, habe hier noch so schöne Sachen liegen – aber dann kam die Grippe. Argh. Nun ist aber gut. Hoffe ich. Okay, sehen wir mal. 🙂 Viel ist liegen geblieben, aber anderes habe ich auch ganz gut geschafft. Z. B. mein Märzblock für den „6 Köpfe, 12 Blöcke“-Quilt-Along.

Diesen Monat gibt es Punkte. Einmal ein hellblaues Stück eines Fat Quarter-Geschenks und dann habe ich mich mit dem großen Sonnenschein mit Textilfarbmaler ausgetobt und ein paar Stoffstücke angemalt. Und schon gibt es dann auch mal Pink auf meinen Blöcken. Dabei wollte ich mich doch vor allem in Blau- und Türkis-Tönen bewegen. Aber ein wenig andere Farbtupfen müssen doch auch mit rein. 🙂 Zum Teil treffen die Spitzen richtig gut aufeinander, andere leider – trotz zweimal Auftrennen – leider nicht. Da habe ich wohl nicht ganz korrekt gearbeitet.

Die Anleitung ist mal wieder sehr gut. Großen Dank dafür an Verena von Einfach bunt…

Ja, meine bisherigen Blöcke sind schon sehr unterschiedlich. Aber ich bin zuversichtlich, dass es am Ende eine runde Sache wird. Ich habe auch schon eine Idee, wie das klappen könnte. Ich sagen nur Scrap-Binding. Ach, ich freue mich ja schon so auf meinen eigenen Quilt. 🙂

(Beitrag ist verlinkt bei Rums.)

6 Köpfe, 12 Blöcke: Mein Februarblock

Schon eine ganze Weile fertig, aber für die Fotos fehlte einfach die Gelegenheit. Aber nun. Mein Februarblock, der Churn Dash nach Anleitung von Nadra (ellis & higgs). Erinnert im Aufbau etwas an den Rolling Stone im Januar, nur die Ecken aus Half Square Triangels machen den Unterschied. Und der macht doch ordentlich etwas her, stellt aber dennoch eine gute Verbindung zwischen den Blöcken da. Vor allem, wenn man so wie ich, einen bunten Quilt – okay, er wird sich wohl eher in Blau- und Grüntönen mit etwas grau bewegen, ich kenn mich ja – aus Resten bzw. gut abgelagerten Stoffschätzen näht.

Dieses Mal habe ich mich für weiße Anker auf mintfarbenden Grund und grau-türkise Karos entschieden. Der Ankerstoff ist ein Mitbringsel aus den USA, ein Fat Quarter, das ich nun angeschnitten habe. Ich könnte mir gut vorstellen, es auch noch in einem anderen Block des Jahres-Mistery-Quilts zu vernähen. Mal sehen, was da noch so kommt und wie es passen könnte. Die Karos sind Reste des Stoffes, aus dem ich mein allererstes Schürzenkleid für den großen Sonnenschein, ach was red ich, sogar allererstes Kleidungsstück überhaupt genäht habe. Damals, als ich gerade mit dem Nähen anfing.

Mit diesem Block bin ich sehr zufrieden, da sich die Kanten sehr gut treffen – auch dank der tollen Anleitung. Endlich habe ich das Prinzip der Nesting Seams verstanden und es macht Sinn. 🙂

Ich bin immer noch am überlegen, ob ich mich an der Quilt-As-You-Go-Methode probiere. Vielleicht nach dieser Anleitung von Sewn Up? Allerdings bräuchte ich dann auch schon eine Idee für die Rückseite und dafür brauche ich definitiv noch mehr Zeit bzw. eine größere Vorstellung davon wie die weiteren Blöcke aussehen und wie groß ich den Quilt machen werde. Tendiere ja zu einem größeren Quilt als angegeben.

Aber noch ist Zeit, kommen ja noch 10 Blöcke. 🙂 Und solange sammle ich sie einfach in einem Karton zum Platten verschicken. Falls ihr also auch einen Vinyl-Liebhaber im Haus oder Bekanntenkreis habt, fragt mal, ob ihr einen der Kartons haben könnt, in denen Platten per Post verschickt werden. Das passt richtig gut und alles ist gut gelagert.

(Beitrag ist verlinkt beim Creadienstag, HoT und auf ellis & higgs)

 

6 Köpfe, 12 Blöcke: Mein Januarblock

In diesem Jahr gibt es ja mal wieder so viele schöne Sew Alongs – und ich habe mir für 2017 vorgenommen nicht nur zuzuschauen, sondern auch, wenn es passt, mitzumachen. Da mich Quilts faszinieren und ich einfach mal mehr machen möchte als die bisherigen zwei Jelly Roll Quilts bzw. den T-Shirt-Quilt, ich mich aber bisher nicht rangetraut habe, kommt mir das gemeinsame Quiltnähen der 6 Köpfe in übersichtlichen 12 Monatsblöcken sehr gelegen. Ein Aufwand, der für mich überschaubar ist sowie machbar – auch als Patchwork-Anfänger – scheint, und einen gewissen Nervenkitzel birgt. Schließlich weiß man nicht, was die nächsten 11 Monate noch an Blöcken auf einen warten. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, was das Jahr in der Hinsicht noch so bringt.

Aber nun erstmal mein Januarblock. Ein Rolling Stone in Blautönen. Verwendet habe ich Reste von anderen Projekten: die blaugefärbte als Tischtuch verwendete Bettwäsche aus der Aussteuer meiner Mutter, die ich für meine Amy vernähte, und der leichte Batist in Denimoptik, den ich für mein Weihnachtskleid 2014 verwendet habe – allerdings die linke Seite, da mir dieser Graustich so gut zum leuchtenden Blau gefiel. Auch die weiteren Blöcke möchte ich – soweit möglich – aus Resten nähen. So bekommt der Quilt gleich mehrere emotionale Bedeutungen für mich. Es wäre mein erster traditioneller Quilt und erinnert mich gleichzeitig an viele schöne Nähprojekte. Mal sehen, ob der Plan aufgeht.

Ich bin stolz auf meinen ersten Block, allerdings noch nicht ganz zufrieden mit meiner Nähtechnik bzw dem Endergebnis. Es hätte genauer sein können – Perfektion sieht anders aus. So sind die Spitzen der Quadrate mal ganz spitz und mal verschwinden sie leicht in der Naht. Und leider ist der fertige Block auch nicht 12,5 ,mal 12,5 Inch, sondern stellenweise schwankend bis hin zu 12,25 Inch. Passend schneiden wird also schwierig. Größer wäre da einfach gewesen. Ich hoffe allerdings, dass ich es durch das Sashing ausbessern kann. Oder was meint ihr: Möglich? Frage nur, woran es gelegen hat. Ich denke zu Ungenauigkeiten beim Schneiden paarte sich dann auch noch eine gewisse Dehnbarkeit des leichten Batist. Merke: Keine einfache Kombi fürs Patchwork.

Obwohl es der erste Block ist, mache ich mir schon Gedanken um das Quilten. Mir graust ein wenig davor dann den großen Quilt unter der Maschinen durchzuschieben, weshalb ich die Quilt-as-you-go-Methode ins Auge gefasst habe. Nur wie mache ich es dann mit dem Sashing, den ergänzenden Streifen zwischen den einzelnen Blöcken? Nähe ich sie jetzt schon an oder schneide ich das Futter einfach entsprechend groß zu? Hat damit schon jemand Erfahrung gemacht? Für Tipps wäre ich sehr dankbar.

(Beitrag ist verlinkt beim Creadienstag, HoT und 6Köpfe12Blöcke.)

(Fehl-)Gepatchte Tablettasche

Ich bin frustriert. So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Trotz aller Rechnerei passt es einfach nicht. Hm, irgendwo habe ich mich wohl vermessen bzw. verrechnet. Aber erst einmal der Reihe nach.

Meine Restekiste quillt langsam über. Was machen? Da ich mich gern mal an Patchwork versuchen wollte, war schnell klar, dass bei nächster Gelegenheit mal endlich gepatcht wird. Die Gelegenheit bot sich schnell in Form einer gewünschten Tablettasche. Kann ja nicht so schwer sein. Schnitt und Muster überlegt und ausgerechnet, wie viele Stücke ich wovon brauche, und dann beherzt zum Rollschneider gegriffen. Alles kein Problem. Auch beim zusammennähen gab es kaum Probleme. An einer Stelle hat es sich zwar etwas verzogen gehabt, aber es passte erst einmal noch alles… Aber irgendwo zwischen dieser Stelle und der fertigen Außenhülle muss dann etwas schief gelaufen sein. Plötzlich ist die ganze Tasche einen Zentimeter zu schmal. *grummel*

akhimo_tablettasche_pw

Vermutlich hat sich der Fehler bei der Nahtzugabe eingeschlichen. Auf jeden Fall war ich dann beim Nähen schon so gefrustet, dass der Rest nur noch sehr halbherzig zusammengesetzt wurde (Ich sag nur „Absteppen“…). Zwischenzeitlich hatte ich schon vor nie wieder ein Patchwork zu machen. Mit etwas Abstand betrachtet, hat sich diese spontane Entscheidung aber natürlich längst wieder revidiert. Ich werde mich sicherlich noch einmal an Patchwork versuchen. Schließlich lernt man dadurch eine Menge an Nähpräzision. Ob es noch bei der Tablettasche sein wird… Ich bezweifle es.

Verschlossen wird die Tasche nun durch ein Gummiband, welches durch zwei Ösen gefädelt ist. Das Ösenanbringen mit der Prymzange ist ja mal echt ein Kinderspiel. 🙂 Und eine Verwendung hat die Tasche dann auch noch gefunden: Als gemütliche Aufbewahrung für den Ebook-Reader des Schwagers. 🙂

(Beitrag ist verlinkt beim Creadienstag.)