Kosmetiktäschchen mit Nähpappe

Wie so viele andere auch hatte ich den Alles-für-Selbermacher-Adventskalender, der wieder einmal wunderschöne kleine Überraschungen beinhaltete und vieles Neues, was ich bisher noch nicht kannte und/oder ausprobiert habe. So auch veganes Leder im Kupfer-Metallic-Look. Und da mir das kleine Täschchen, das im Alles-Für-Selbermacher-Blog als Nähbeispiel mit Tutorial vorgestellt wurde, so gut gefallen hat, habe ich es gleich einmal aus dem schönen grafischen Canvas und dem veganen Leder nachgenäht und gleich verschenkt. So kleine Täschchen kann man ja immer gebrauchen. 🙂

Beim Zuschneiden habe ich allerdings einen Fehler gemacht. Ich habe die Nahtzugabe vergessen. Daher ist mein Täschchen doch etwas kleiner und niedlicher als das Vorbild. Das machte das Wenden etwas schwieriger, da ja immer noch ganz schön viel veganes Leder durch eine ziemlich kleine Öffnung musste. Der Tipp die Pappe anzufeuchten um sie biegsam zu machen, ist aber wirklich Gold wert. Nur das Trocknen dauert etwas länger. Für zu kurzfristige Geschenkideen eignet es sich also eher nicht. Gut zu wissen. 🙂

Ach, und wisst ihr, was mir gerade mitgeteilt wurde? Mein Blog ist auf den Tag genau nun schon 7 Jahre alt – und das hier ist der 400. Post. Mensch Kinners, wie die Zeit vergeht.

(Beitrag ist verlinkt beim Creadienstag und HoT.)

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Chris-Beanie von den Rockbuben

Das Ebook für die Beanie „Chris“ von den Rockerbuben schlummert schon einige Zeit auf meinem Rechner. Nun habe ich es endlich ausgedruckt und ausprobiert. Entstanden sind erst einmal zwei Beanies – jeweils ganz schlicht – für den Liebsten und mich.

Die dunkelblaue Beanie ist mit den Teilungen genäht und spielt mit den unterschiedlichen Seiten des Sommersweats, den ich für die Mütze verwendet habe: Den einen Keil habe ich auf links zugeschnitten. Diese Mütze ist gedoppelt mit Resten des blauen Interlocks, aus dem der Hoodie für den Liebsten genäht ist. Auch der blaue Sommersweat ist ein Rest. Das Schnittmuster eignet sich nämlich wunderbar zur Resteverwertung.

Die graue Mütze ist ganz schlicht und ohne Teilung aus Resten des kuscheligen Sweats für mein Weihnachtskleid 2017. Statt den Saum nach innen umzuschlagen, habe ich allerdings die linke kuschelige Seite nach außen umgeschlagen und mit einem Dreifach-Zickzack versäubert. Diese Mütze ist nur einfach genäht und damit genau richtig für dieses warme Winterwetter. Ich trage sie wirklich gern. Das nächste Mal würde ich vielleicht allerdings noch eine Nummer kleiner wählen, wenn ich die Mütze nicht doppelt nähe.

(Beitrag ist verlinkt beim Rums.)

Rock Rosa mit Einhörnern

Beim Rock „Lisa“ aus dem wunderschönen grauen Feen-Stoff erwähnte ich ja bereits, dass Feen, Einhörner und Prinzessinnen bei uns sehr hoch im Kurs stehen. Und so konnte ich nicht anders und musste in dem einladenden und freundlichen Stoffladen „heiter bis rosa“ in Hermannsburg auf unserem Sommerurlaub in der Lüneburger Heide diesen wunderschönen Einhorn-Stoff mitnehmen.

Natürlich wurde daraus wieder ein Rock für den großen Sonnenschein. Diesmal eine „Rosa“ – nur eben ohne das Oberteil, die Kinderversion der Chloe von pattydoo. Aber eine komplette „Rosa“ liegt hier bereits zugeschnitten auf dem Nähtisch und wartet auf die Verarbeitung.

Der Rock ist eigentlich ganz schnell genäht. Nur das Säumen und Einziehen des Gummibandes hat mal wieder ein paar Tage länger gedauert. Genäht habe ich den Rock in 116. Zurzeit geht er etwas über das Knie, so dass ich hoffe, dass der Rock noch etwas länger im Kleiderschrank verweilen wird. Ich bin gespannt. Geliebt wird er auf jeden Fall: Kaum gewaschen und schon wird er wieder angezogen.

(Beitrag ist verlinkt beim Creadienstag und HoT.)

Nackenrollenbezug

Irgendwie klappt das mit den sportlichen Neujahrsvorsätzen gerade besser, als mit den Blogvorsätzen… Aber wir versuchen es einfach weiter – und daher geht es jetzt auch gleich mal weiter mit den genähten Geschenken. Heute: einen kuscheligen Flanell-Bezug für eine Nackenrolle.

Der Bezug ist ganz einfach genäht. Ein Rechteck an der Längsseite geschlossen, an den passenden Stellen eine Kordel in die Naht eingebracht, die offenen Kanten gesäumt und fertig. Allerdings war der Weg zu Rechteck etwas länger als einfach nur Zuschneiden. Ich wollte nämlich unbedingt die Reste des weihnachtlichen Flanells vernähen aus der bereits meine Weihnacht-PJs sind. Ganz hat es nicht gereicht bzw. passte es nicht, daher noch als Kontrast ein weißer Rest Molton.

(Und aus den letzten Resten habe ich dann noch zwei kleine Säckchen fürs Geschenkeverpacken genäht, die dann wiederum nach dem Verschenken auch noch gut als Puppenkissen verwendet werden können.)

Hoodie für den Mann

Nach rund 3 Jahren wurde es endlich mal wieder Zeit einen Pullover für den Liebsten zu nähen. Eigentlich wollte ich das ja schon viel eher… Aber dann kam immer irgendwas dazwischen. Was ebenso beim Nähen dazwischen kommen kann. Manchmal passt es eben nicht. 🙂 Nun ist es aber geschafft und der Liebste hat einen neuen Raglan-Hoodie aus einem dunkelblauen dickeren Interlock von Lillestoff. Den Schnitt habe ich von einem gekauften Hoodie abgenommen.

Der Pulli ist ganz schlicht mit einer Känguru-Tasche, die aber beim nächsten Pulli weggelassen wird. Habe wir schon beschlossen. Einen kleinen Hingucker gibt es allerdings dann doch schon: die falschen Covernähte an den Raglanärmeln. Sehr schnell gemacht mit der Overlock und einem zusätzlichen Gradstich an der Nähmaschine. Ich glaub, dass setze ich bei so schlichten Pullis nun öfter ein. Allerdings muss ich dafür noch ein paar neue farbige Konen haben. Mit schwarz, weiß und dunkelblau komm ich vielleicht doch nicht soweit. 😉

(Beitrag ist verlinkt beim Creadienstag und HoT.)