Eine Lunchbag für die Kaffeemaschine

Andere schwören auf ihre Espressomaschine oder ihre French Press, ich auf meine Aeropress. Seit mein Vater mich mit dieser Kaffeemaschine to go angesteckt hat, gibt es bei mir viel häufiger – also jeden Tag – Kaffee gegen das Mittagstief. Und da mein Vater derjenige ist, der seine häufig mitnimmt, musste nun mal endlich eine geeignete Tasche dafür her. Und was eignet sich da besser als eine große Lunchbag, die innen auswischbar ist? Eben.

Genäht habe ich die große Lunchbag nach der Anleitung von pattydoo. Für den Außenstoff habe ich einen Ikea-Stoff verwendet und diesen mit Stoffmalfarbstiften etwas aufgehübscht. Der Innenstoff ist ein wunderbar weiches Wachstuch von Stoff und Stil mit Wimpelketten. Schnell genäht und einfach nur praktisch.

(Beitrag ist verlinkt beim Creadienstag und HoT.)

Untersetzer aus Half Square Triangles

Die Reste der Flying Geese des „6 Köpfe, 12 Blöcke“-Maiblocks konnte ich nicht wegschmeißen und habe stattdessen aus den 32 Dreiecke 16 Half Square Triangles genäht und diese dann zu insgesamt vier Untersetzern in verschiedenen Mustern verarbeitet. Das war ein Puzzlespaß bis ich mich endlich entschieden hatte. 🙂

Die Untersetzer sind Freihand gequiltet. Mein erster Versuch. Während der erste noch gefühlt ziemlich schwierig war und nicht sehr gut ausschaut, ist Nr. 4 schon wesentlich leichter von der Hand gegangen. Das Futter besteht aus einzelnen Reststücken, die ich zusammen genäht habe. Die Rückseite besteht aus dem restlichen Eulenstoff, aus der ich die Cross Back Apron genäht habe. Das Binding habe ich mit der Hand genäht und ist der gleiche wunderbare Stoff, wie ich ihn bereits für meinen T-Shirt-Quilt verwendet habe. Also wirklich richtige kleine Resteverwerter diese Untersetzer.

(Beitrag ist verlinkt beim Creadienstag und HoT.)

Hose „Mallorca“ aus einem Sari

Im Sommer liebe ich leichte, etwas pumpige Stoffhosen. Ich habe mir vor Jahren eine wunderbare Hose aus einem leichten Voile gekauft, deren Schnitt und Leichtigkeit ich einfach mag. Und genau so eine würde ich gern ein weiteres Mal haben. Den Schnitt abnehmen hat mich allerdings nicht wirklich gereizt, aber einen neuen ausprobieren natürlich. Die Hose „Mallorca“ von Pech & Schwefel hat mir bereits bei Erscheinen sehr gut gefallen, nur hab ich es da noch nicht zum Kauf des Schnittmusters geschafft. Aber in diesem Sommer. (Apropos Sommer, ich wollte so gerne Tragefotos draussen machen, aber Zeit und Wetter passten einfach nicht zusammen. Daher also doch nur schlechte Innenfotos vor dem Spiegel.)

Nachdem ich – passend zu meinen Maßen – den Schnitt in Größe 38 erst einmal zusammengeklebt habe, verlängerte ich das Schnittmuster noch um 6 Zentimeter um es meiner Körpergröße von fast 1,80 anzupassen. Allerdings kann ich schon gleich sagen: 3 cm hätten auch gereicht. Die Stoffauswahl war schnell gefällt: ein alter dunkelblauer Sari mit eine wunderschönen dunkelroten Bordüre und kleinen roten Stickereien, der sich in meinem Stofflager befand. Einziger Haken: Saristoff ist ganz schön durchsichtig. Aber auch dafür findet sich eine Lösung. Ich habe einfach den oberen Bereich bis circa 5 cm unterhalb der Schrittnaht gedoppelt – und schon sind die wichtigen Stellen richtig bedeckt.

Den Bund habe ich verstärkt, allerdings mit einer Nummer zu fester Einlage. Vielleicht legt sich die Steifheit durchs Tragen noch wieder. Einen Saum brauchte ich dank der Bordüre nicht wirklich umnähen, damit allerdings die Hose etwas pumpiger wird, habe ich einen schmalen Streifen von knapp 0,5 cm umgenäht und ein Hutgummi eingezogen. Der dadurch entstandene Effekt gefällt mir sehr. Für die Kordel habe ich ebenfalls ein Stück der Bordüre verwendet, quasi das Stück, dass an der oberen Seite nach dem Zuschnitt übrig blieb. Evtl. ziehe ich in den Bund noch ein schmales Gummi ein, damit die Kordel nicht so sehr in Mitleidenschaft gerät. Zu nähen ist die Hose übrigens wirklich sehr einfach und schnell. Die Anleitung ist sehr detailliert und alles genaustens erklärt.

Ich liebe die Hose. Der Saristoff ist unglaublich angenehm zu tragen, superbequem und die Hose hat Taschen. Was will man mehr? Die Hose werde ich sicherlich ein weiteres Mal nähen. Allerdings dann vielleicht eine Nummer kleiner, wenn ich mir die Fotos näher betrachte. Was meint ihr?

(Beitrag ist verlinkt beim Me Made Mittwoch.)

6 Köpfe, 12 Blöcke: Mein Juniblock

Ha, geschafft. Man gerade so. Aber doch noch geschafft. 🙂 Mein Juniblock ist fertig. Eine etwas krumme und schiefe Ananas, aber hey, in der Natur sind sie ja auch nicht perfekt. 😉 Ich frage mich zwar ein wenig, wie das passiert ist, aber ich tippe mal stark darauf, dass ich nicht gerade genug genäht habe. Die Zuschnitte sahen sehr gerade und passend aus… Auftrennen und neu Nähen funktionierte nur leider auch nicht. Ist immer noch nicht gerade geworden – vor allem, da mir das Schiefe erst aufgefallen ist, nachdem ich die Kanten abgeschnitten hatte.

Mir gefällt der Block aber trotz des Unperfekten. Weil er irgendwie lebendiger wirkt dadurch, oder einfach, weil ich immer noch auf jeden einzelnen Block stolz bin, den ich in diesem Sew-Along nähe. Ich lerne einfach soviel dabei. Vor allem dank der wunderbaren Erklärungen der 6 Köpfe. Auch Gesines Anleitung ist wieder sehr gut nachvollziehbar und wirklich sehr detailliert. Vielen herzlichen Dank dafür.

Die Stoffe sind übrigens gut abgelagerte aus meinem Stofflager. Den blauen mit den weißen Punkten habe ich unter anderem für einen Plüschelefant für den großen Sonnenschein verwendet. Den Vogelstoff habe ich mir vor Jahren aus den USA mitgebracht. Eigentlich mit dem Gedanken daraus ein Kleinkind-Kleid zu nähen. Aber dazu kam es nie.

(Beitrag ist verlinkt auf Allie and me Design und Rums.)

 

Raglan-Geburtstags-T-Shirt

Ein Geburtstagsshirt für den großen und den kleinen Sonnenschein zu nähen, hat mittlerweile Tradition. Mit diesem hier ist es nun schon das ingesamt 6. genähte Kleidungsstück zum Geburtstag. Eine kleine, Freihand applizierte 2 ziert das Raglan-T-Shirt für den kleinen Sonnenschein. Genäht habe ich es aus den Stoffen, aus denen auch schon das erste Outfit genäht wurde: dem herrlichen Birch-Interlock aus der Safari-Serie und einen dazu passenden Jersey. Eine kleine Erinnerung auch an mich, wie schnell die Kleinen groß werden. Etwas Stoff ist nun noch über. Mal schauen ob es – zumindest in Teilen – noch für ein drittes Geburtstagskleidungsstück reichen wird?

Das Schnittmuster ist der Hoodie Rockers von Mamahoch2 in Gr. 92 – wie auch schon das Geburtstagsshirt zum 2. für den großen Sonnenschein. Ich habe nur einfach die Kapuze durch ein normales Bündchen ersetzt und die Arme gekürzt. Es ist also eigentlich ein Summer Rockers, ist habe es nur nicht nochmal ausgedruckt und zusammengeklebt. 😉

Kurzzeitig habe ich echt geschwitzt, ob das Shirt auch über den Kopf passt, da es so klein ausschaut. Aber es klappt: Ist alles dehnbar genug. Puuh.

(Beitrag ist verlinkt beim Creadienstag und HoT.)