„Mortal Instruments 1-3“ – Cassandra Clare

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„City of Bones“, „City of Ashes“ und „City of Glass“, erschienen zwischen 2007 und 2009.

Schon lange habe ich überlegt, ob ich ein wenig in die Shadowhunter-Welt eintauche und einmal die Moral Instruments-Reihe, oder auch hierzulande besser bekannt als Chroniken der Unterwelt, von Cassandra Clare lese. Tja, und nun war der Zeitpunkt gekommen und ich habe es gewagt. Wobei, das erste Buch hatte ich schon fast 3 Monate auf meinem Kindle, bin aber einfach nicht über die ersten paar Seiten hinausgekommen. Hat mich einfach nicht gepackt. Vor zwei Wochen habe ich es dann nochmal versucht. Und was soll ich sagen. Ich habe dann mal in den letzten beiden Wochen so ganz nebenbei die ersten drei Bände mit jeweils rund 500 Seiten durchgelesen.

Die Geschichte um die noch 15-jährige Clary, die auf dramatische Weise erfährt, dass sie ein Shadowhunter ist, die von Menschen und Engeln abstammen und gegen Dämonen kämpfen, ihren besten Freund Simon und die drei Shadowhunter Jace, Alec und Isabelle hat mich wirklich fasziniert.Vor der Kulisse New Yorks entspinnt Cassandra Clare eine fantastische Welt, in denen Vampire, Werwölfe, Feen, Hexenmeister, Dämonen und Nephilim ungeahnt vom Rest der Menschheit um das Fortbestehen der Welt ringen und ihre ganz eigenen Kämpfe ausfechten. Clare kann sehr gut beschreiben und die Welt entsteht sehr detailliert vorm inneren Auge, lässt aber auch noch großen Raum für eigene Interpretationen.

Der Kampf zwischen Gut und Böse und all den Grauschattierungen dazwischen setzt sie sehr gut in Szene. So macht sie beispielsweise Jace inneren Konflikt, seinen Vater Valentin, der mit Hilfe der Dämonen die Shadowhunter reformieren will und vor nichts zurückschreckt, zu hassen, aber ihn auch gleichzeitig zu lieben, da er sein Vater ist, sehr deutlich. Und ich muss gestehen, ich mochte auch die Teenie-Liebesgeschichte zwischen Clary und Jace, die eigentlich nicht sein darf und die neben dem Kampf gegen Valentin die zweite treibende Kraft in der Geschichte ist, sehr. Gut, manchmal war es mir echt ein wenig zu viel Teenie (ich habe es nach dem zehnten Mal nun wirklich kapiert, was für tolle Augen Jace hat…), aber damit muss man wohl rechnen, wenn man mindestens doppelt so alt ist und einen Jugendroman liest. 😉

Die Frage ist nur, lese ich noch weiter? Es gibt ja noch drei weitere Bände in der Mortal Instruments-Reihe und noch zig andere, die in der von Clare geschaffenen Welt spielen. Hm, vom jetzigen Standpunkt auf betrachtet, sage ich Nein. Die Reihe war ursprünglich als Trilogie geplant und damit kommt es in „City of Glass“ zu einem für mich versöhnlichen Abschluss. Es sind nicht zu viele Fragen offen geblieben und es gibt zu dem ein Happy End. Und das finde ich genau so schön wie es ist. Es lässt viel Raum fürs Weiterspinnen, wenn man mag, gab mir aber auch die Möglichkeit nun Abschied von den Charakteren zunehmen und weiterzuziehen. Die weitere drei Bände zu lesen, schließt sich für mich gerade einfach nicht automatisch an, ganz im Gegensatz zum Verlangen zwischen Buch 1 und 2 sowie 2 und 3.

Fazit: ***** Absolute Leseempfehlung.

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