6 Köpfe, 12 Blöcke: Mein Januarblock

In diesem Jahr gibt es ja mal wieder so viele schöne Sew Alongs – und ich habe mir für 2017 vorgenommen nicht nur zuzuschauen, sondern auch, wenn es passt, mitzumachen. Da mich Quilts faszinieren und ich einfach mal mehr machen möchte als die bisherigen zwei Jelly Roll Quilts bzw. den T-Shirt-Quilt, ich mich aber bisher nicht rangetraut habe, kommt mir das gemeinsame Quiltnähen der 6 Köpfe in übersichtlichen 12 Monatsblöcken sehr gelegen. Ein Aufwand, der für mich überschaubar ist sowie machbar – auch als Patchwork-Anfänger – scheint, und einen gewissen Nervenkitzel birgt. Schließlich weiß man nicht, was die nächsten 11 Monate noch an Blöcken auf einen warten. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, was das Jahr in der Hinsicht noch so bringt.

Aber nun erstmal mein Januarblock. Ein Rolling Stone in Blautönen. Verwendet habe ich Reste von anderen Projekten: die blaugefärbte als Tischtuch verwendete Bettwäsche aus der Aussteuer meiner Mutter, die ich für meine Amy vernähte, und der leichte Batist in Denimoptik, den ich für mein Weihnachtskleid 2014 verwendet habe – allerdings die linke Seite, da mir dieser Graustich so gut zum leuchtenden Blau gefiel. Auch die weiteren Blöcke möchte ich – soweit möglich – aus Resten nähen. So bekommt der Quilt gleich mehrere emotionale Bedeutungen für mich. Es wäre mein erster traditioneller Quilt und erinnert mich gleichzeitig an viele schöne Nähprojekte. Mal sehen, ob der Plan aufgeht.

Ich bin stolz auf meinen ersten Block, allerdings noch nicht ganz zufrieden mit meiner Nähtechnik bzw dem Endergebnis. Es hätte genauer sein können – Perfektion sieht anders aus. So sind die Spitzen der Quadrate mal ganz spitz und mal verschwinden sie leicht in der Naht. Und leider ist der fertige Block auch nicht 12,5 ,mal 12,5 Inch, sondern stellenweise schwankend bis hin zu 12,25 Inch. Passend schneiden wird also schwierig. Größer wäre da einfach gewesen. Ich hoffe allerdings, dass ich es durch das Sashing ausbessern kann. Oder was meint ihr: Möglich? Frage nur, woran es gelegen hat. Ich denke zu Ungenauigkeiten beim Schneiden paarte sich dann auch noch eine gewisse Dehnbarkeit des leichten Batist. Merke: Keine einfache Kombi fürs Patchwork.

Obwohl es der erste Block ist, mache ich mir schon Gedanken um das Quilten. Mir graust ein wenig davor dann den großen Quilt unter der Maschinen durchzuschieben, weshalb ich die Quilt-as-you-go-Methode ins Auge gefasst habe. Nur wie mache ich es dann mit dem Sashing, den ergänzenden Streifen zwischen den einzelnen Blöcken? Nähe ich sie jetzt schon an oder schneide ich das Futter einfach entsprechend groß zu? Hat damit schon jemand Erfahrung gemacht? Für Tipps wäre ich sehr dankbar.

(Beitrag ist verlinkt beim Creadienstag, HoT und 6Köpfe12Blöcke.)

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4 Gedanken zu „6 Köpfe, 12 Blöcke: Mein Januarblock

  1. gefällt mir wirklich gut dein januarblock. so eine schön leuchtende kombi. und wie schön auch, dass die stoffe so bedeutungsvoll sind.
    liebe grüße, lisa*

    • Dankeschön. So wie es aussieht, könnten die Reste sogar noch für eine weitere Kombi genutzt werden. Kommt aber natürlich auf die Blöcke an, die noch kommen werden. Ich bin gespannt. 🙂

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