„The Hanging Tree“ – Ben Aaronovitch

Buchcover "The Hanging Tree" von Ben AaronovitchA Rivers of London Novel, Band 6. Erschienen 2016.

Endlich geht es weiter mit PC Peter Grant. Wurde aber auch Zeit – vor allem, nachdem der vorherige Band in Sachen Faceless Man gefühlt eine Nullnummer war. Das wird in Band 6 der „Rivers of London“-Reihe dafür nachgeholt: Wir erfahren nicht nur mehr über den Verbleib von Lesley May und welche Rolle der Faceless Man spielt, sondern auch über die Flussgottheiten und Magie jenseits des Folly. Und mittendrin wie immer die Stadt London, die doch eigentlich die heimliche Hauptrolle der Reihe hat.

Was es bedeutet, einem Fluss einen Gefallen zu schulden, erfährt Peter Grant sehr schnell, als eine exklusive Party mit einer Drogentoten endet und Lady Ty’s Tochter nicht nur zu den Gästen gehört. Normalerweise gehören derartige Fälle nicht zu seinen Aufgaben, aber um die Tochter aus allem rauszuhalten, mischt er sich ein. Nur um all zu schnell mitten in einer Falcon-Angelegenheit zu stecken. Magische Artefakte sollen verkauft werden, der Kreis der Praktizierenden wächst – auch über die Ländergrenzen hinweg – und neue Verwicklungen zeichnen sich ab.

Wie auch in den vorherigen Bänden, braucht es seine Zeit, bis die Geschichte im Flow ist und vorangeht. Dafür ist es dann mal wieder schwer, das Buch zur Seite zu legen. Mit Wortwitz, architektonischen Details Londoner Baugeschichte und historischen Anekdoten würzt Aaronovitch Peter Grants Jagd nach dem Faceless Man, der plötzlich mehr mit der Drogentoten zu tun hat, als je gedacht. Das ruhige Dahinplätschern des 5. Bandes ist für mich damit fast vergessen. Tiefs hat ja mal jeder.

Ergänzend zu der Reihe gibt es übrigens mittlerweile auch Graphic Novels, die zwischen den einzelnen Bänden spielen und neue Charaktere eingeführt haben. Auch wenn ich die Novels nicht gelesen habe, fügen sich die Rollen für mich sehr gut in die Geschichten ein und ich hatte nicht das Gefühl, großartig etwas verpasst zu haben.

Und wie lange müssen wir nun auf Band 7 warten? Und klärt sich dann alles auf? Ich bin nach diesem Band auf jeden Fall nach wie vor neugierig.

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Ein Gedanke zu „„The Hanging Tree“ – Ben Aaronovitch

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