„If We Were A Movie“ – Kelly Oram

Buchtitel "If We Were A Movie" von Kelly OramErscheinungsjahr 2016.

Nach der informativen, aber auch sehr anstrengenden Lektüre von „The Floating Brothel“ musste etwas leichtes, schnelles her. Und was geht da besser als eine College Romanze? (Also zumindest in meiner Welt. Liebe, ein wenig Drama und am Ende ist alles gut. Das muss zwischendurch einfach sein…) Kelly Orams „If We Were A Movie“ ist genau so ein fantastischer Stimmungsheber und Schnell-mal-runtergelesen-Werk. Ich habe nämlich nicht viel länger als eine halbe Woche gebraucht, und das heißt schon was zwischen dem alltäglichen Chaos, in dem fürs Lesen kaum Zeit bleibt.

Nathan Anderson, kurz Nate, studiert im Hauptfach Musik an der renommierten Steinhart-Schule der New York University. Zusammen mit seinen beiden durchgeknallten, verrückten Drillingsbrüdern teilt er sich ein Wohnheimzimmer. Als sie in ihrer wilden Art aus Versehen seinen Laptop schrotten mit der so wichtigen Komposition für den morgigen Kurs, reicht es ihm. Er will raus. Sofort. In einem Café trifft er auf Pearl, eine kleine alte Asiaten, die ihm ein Zimmer vermittelt.

Jordan Kramer studiert Film, glaubt, das alles schon einmal in Filmen gezeigt wurde, hat ein Zimmer zu vermieten – und ist ein Mädchen. Die beiden verstehen sich auf Anhieb, passen perfekt zusammen. Wäre da nicht Nates Freundin Sophie. Und es kommt, wie es kommen muss.

Mir hat die Erzählung rund um Liebe, Freundschaft und Familienbande mit einem Fünkchen Schicksal trotz aller Vorhersehbarkeit sehr gefallen. Die Charaktere bleiben nicht zu platt, was ja häufig ein Problem in Romanzen ist, passen aber natürlich zu den ihnen vorgesehenen Rollen. Es gibt Passagen zum Lachen, zum Weinen und Mitfiebern. Gefallen hat mir, das jedes Kapital einem andern Film gewidmet ist – schließlich ist ja schon einmal alles im Film festgehalten worden. Viele kannte ich bereits, aber ein paar muss ich doch noch mal (wieder) schauen.

„If We Were A Movie“ ist übrigens Teil einer Serie, die sich „Power of the Matchmaker“ nennt. Die 12 einzelnen Geschichten von 12 verschiedenen Autoren sind in sich abgeschlossen, haben aber einen gemeinsamen Charakter: den Matchmaker. Na, wer das wohl ist?

 

 

 

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