Kleine Weihnachtsgeschenke

Zum letzten Weihnachtsfest habe ich mir etwas weniger selbstgenähtes zum Verschenken vorgenommen, nachdem 2014 leider vieles nicht geklappt hat bzw. ich am Ende arg in Zeitnot und Stress geriet. Das wollte ich mir dieses Jahr definitiv nicht antun.

Geklappt hat das allerdings trotzdem nur bedingt. Ich bin zwar nicht in Zeitnot geraten, weil ich einfach von vorne herein sehr entspannt an die Sache gegangen bin – frei nach dem Motto: was klappt, das klappt, der Rest eben nicht. Trotzdem lag unterm Weihnachtsbaum doch der ein oder andere Gutschein bzw. halbfertiges Nähprojekt. Aber dazu ein anderes Mal mehr. Ich sage nur soviel: Mammutprojekt.

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Aber rechtzeitig fertig geworden sind diese kleinen genähten Kleinigkeiten: Zwei Coffee Cup Cozy (der eine wurde schon vorher verschenkt, hat es daher leider nicht aufs Sammelfoto geschafft), ein Schlüsselanhänger, ein paar Handwärmer und ein Mug Rug.

Die Coffee Cup Cozy (ich weiß gerade einfach echt nicht, wie die Dinger auf deutsch heißen: Verbrühschutz für Kaffeepappbecher? Kaffeepappbecherwärmer?) sind sehr schnell genäht – auch dank Sarahs Anleitung auf ihrem Blog „One Crafty Home“. Die Knöpfe stammen alle aus der großen Knopfschatztüte, die ich von meiner Oma bekommen habe. Eine richtige kleine Fundgrube, über Jahrzehnte gesammelt. Statt einem Haarband habe ich einfach schmales Gummiband am Stück genommen, auf die passende Größe gekürzt und zusammengeknotet. Gefüttert ist das ganze mit Thermolam, die Rückseite besteht jeweils aus einer ganz einfachen cremefarbenen Webware. Die Geschenkpappe habe ich übrigens auf tinkerwiththis gefunden. Sieht doch zum Verschenken gleich viel hübscher aus, oder?

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Der Schlüsselanhänger ist super schnell genäht. Einfach ein Rest Gurtband mit einem schönen Webband verzieren (zu erst mit Style fix fixiert und dann einmal knappkantig abgesteppt), einmal falten und in die Schlüsselanhängervorrichtung legen. Dann darf einmal etwas Kraft aufgewendet werden, entweder mit einer Zange oder einem Gummihammer – und fertig ist das gute Stück.

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Gleiches – was die Schnelligkeit angeht – gilt übrigens auch für die kleinen Handwärmer. Einfach die zwei Lagen rechts auf rechts zusammen stecken, nähen, wenden, mit Reis befüllen – wobei der große Sonnenschein ganz wunderbar geholfen hat – und beim Kaffeepäuschen die Wendeöffnung per Hand schließen. Die etwas merkwürdige Form ist übrigens der Größe der Stoffreste geschuldet. Ich hätte gern zwei gleich große und auch eher quadratische Kissen gehabt, aber der Stoff reichte dafür beim besten Willen nicht. Und es musste einfach dieser Stoff sein, der schöne Eulenflanell, für die Extraportion Wärme.

Der Mug Rug ist meine erste Quilt-as-you-go-Arbeit im klassischen Log Cabin Stil, zusammengewürfelt aus Blautönen-Streifen aus meiner Restkiste. Ich habe nicht viel abgemessen, sondern einfach drauflos genäht. Es ist also auch ein wenig Crazy-Quilten im Spiel. Als Vlies habe ich hier ebenfalls Thermolam genutzt. Die Rückseite besteht aus blauem Leinen, ebenfalls in der Restekiste gefunden. Eingefasst ist das ganze mit fertigem marineblauem Schrägband. Ist mir an ein paar Stellen nicht ganz so gut gelungen, aber fürs per Hand annähen – wie eigentlich geplant – war dann doch keine Zeit mehr. Der Mug Rug ist übrigens nicht nur ein kleiner feiner Untersetzer fürs Gebäck und die Kaffeetasse, sondern dieser ganz speziell auch ein Gutschein. Ihr könnt sicherlich schon erahnen, wofür, oder? Aber das wird auch definitiv ein Jahresprojekt, Mammutprojekt Nummer 2 quasi.

 

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