All Souls Trilogie

Harkness_Buch-der-NachtHarkness_wo-die-nach-beginntHarkness_Seelen-der-Nacht„Die Seelen der Nacht“, „Wo die Nacht beginnt“, „Das Buch der Nacht“ (Original: A Discovery of Witches, Shadow of Night, The Book of Life), Deborah Harkness, 2013-2015.

Noch Tage, ach Wochen, nach dem ich die letzte Seite der All-Solls-Trilogie von Deborah Harkness gelesen habe, muss ich immer noch wieder darüber nachdenken. Nicht, weil es mir nicht gefallen hat, sondern eben weil die Story mir so sehr gefallen hat und mir das mögliche weitere Schicksal der Charaktere nach eineinhalb Wochen Lesen ein paar Gedanken wert war. Und das, obwohl ich das Buch wohl niemals gekauft hätte. Da muss ich dem Geschenkgeber wirklich dankbar sein. Ohne ihn wären die drei Bände völlig an mir vorbeigegangen.

Warum? Es geht um Hexen, Vampire und die große Liebe. Sorry, da bin ich einfach erstmal raus. Ist irgendwie nicht meins – behauptet jetzt die, die dann doch nach zig Empfehlungen „Twilight“ gelesen hat… Ähm. Aber das hat mir bei weitem nicht so gut gefallen, wie diese Vampir/Hexen-Liebesgeschichte. Nur so am Rande… Okay, aber nun zurück zu der All-Souls-Trilogie. 🙂

Diana Bishop, Nachfahrin der Salem-Hexe Bridget Bishop, stammt aus einer alten Hexenfamilie, will aber nach dem gewaltsamen Tod ihrer Eltern nichts mehr mit Magie zu tun haben und verbannt sie aus ihrem Leben. Stattdessen hat sie es als Historikerin mit dem Spezialgebiet „Geschichte der Alchemie“ weit gebracht. Während eines Studienaufenthalts in Oxford entdeckt sie in der Bodleian Library ein verschollenes alchemisches, magisches Dokument. Und plötzlich wimmelt es in der Bibliothek nur so von übersinnlichen Wesen – Hexen, Dämonen, Vampire – auf der Suche nach dem Buch des Lebens bzw. dem ersten Zauberbuch, dem verschollen Dokument, welches anscheinend nur Diana finden konnte.

Matthew Clairmont, ein rund 1500 Jahre alter Vampir, ist einer dieser übersinnlichen Wesen. Schnell entwickelt sich zwischen ihm und Diana eine Freundschaft und schließlich einzigartige Liebesbeziehung. Entgegen dem Verbot einer solchen Beziehung zwischen den unterschiedlichen Wesen. Aber das ist nicht ihr einziges Problem, denn andere Hexen, Vampire und Dämonen wollen unbedingt das Buch haben bzw. Dianas magische Fähigkeiten. Koste es was es wolle. Selbst in der Vergangenheit sind die beiden schließlich nicht sicher.

Mich hat die Geschichte um Diana und Matthew, die so viel größer ist als nur eine Liebe, einfach fasziniert. Wunderbar detailliert und mit sehr viel historischem Wissen schildert Historikerin Harkness die Vergangenheit und den wissenschaftlichen Alltag. Die Geschichte in all ihren Facetten entfaltet sich nach und nach. Immer wieder gibt es kleine Wendungen, die die Geschichte in eine neue Richtung bringen. Auch wenn das Ende im dritten Band dann doch schon in gewisser Weise vorhersagbar ist, ist es in einzelnen Punkten trotzdem überraschend.

Fazit: Ein sehr kurzweiliger Lesespaß.

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2 Gedanken zu „All Souls Trilogie

  1. Eigentlich mag ich diese ganzen Vampirgeschichten, die zur Zeit den Buchmarkt überschwemmen, auch nicht. Deine Rezension hat mich aber nun doch ein wenig neugierig gemacht, denn andererseits … ein wenig Fantasy mag ich ab und zu ganz gern. Auf jeden Fall habe ich mir die 3 Bücher nun doch einmal vorgemerkt 😉
    Liebe Grüße von der Silberdistel

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