Die Testing-Triologie

Puuh, wird mal wieder Zeit das ich euch ein paar der Bücher vorstelle, die mich in den letzten Monaten (!) gebannt und gefesselt haben. Hinke da ein klitzekleines bisschen hinterher… 😉 Fangen wir mal mit einer Trilogie an.


Joelle Charbonneau - Graduation DayJoelle Charbonneau - Independent StudyJoelle Charbonneau - The Testing„The Testing“, „Independent Study“, „Graduation Day“, Joelle Charbonneau, 2013-2014. (Ins Deutsche sind bisher die ersten beiden Bände unter dem Titel „Die Auslese“ erschienen.)

Nach Kriegen und Umweltkatastrophen ist die Welt nahezu unbewohnbar. Überlebende in Nordamerika haben es aber geschafft nach mehreren Jahrzehnten immer größere Teile wieder bewohnbar zu machen. Das gelingt aber nur mit den Besten der Besten, der schließlich der Zugang zur einzigen Universität ermöglicht wird. Und um diese unter all den Schülern der Kolonien und der Hauptstadt Tosu City herauszufiltern, wurde „The Testing“ erarbeitet. Ein mehrwöchiges Testprogramm, an dessen Ende die ersehnte Immatrikulation  steht. Cia gehört nach Jahren ohne Kandidaten zu den ersten ihrer Kolonie, die mit dem Abschluss der High School für das Auslese-Verfahren ausgewählt werden. Zusammen mit ihren Mitschülern reist sie nach Tosu City. Mit der Warnung ihres Vaters, ein Uni-Absolvent, niemandem zu trauen im Kopf. Schon bald findet sie heraus, warum. Denn die Auslese ist ein perfides Verfahren um Leben und Tod, das nicht nur die Besten, sondern auch die berechnendsten und kaltblütigsten Kandidaten favorisiert. Kein einfaches Unterfangen für die mitfühlende Cia sich treu zu bleiben.

Klar, wer nun eins und eins zusammenzählen kann, ist sich schnell klar: Via überlebt den Test. Im zweiten Band geht es für sie an die Uni. Die ebenfalls völlig anders als erwartet ist. Ausruhen ist definitiv nicht angesagt, tödlich geht es ebenfalls weiter: Die Auslese ist noch nicht zu Ende. Bis es in Teil 3 eine überraschende Wende gibt.

Tja, was soll ich sagen. Es hat mich gefesselt. Auch wenn es – vor allem im ersten Band – einige Parallelen zu anderen dystopischen Romanen gibt, allen voran „Die Tribute von Panem“. (Aber, hey, wahrscheinlich ist das auch einfach Schema F, das abgearbeitet werden muss. ;-)) Außerdem hat die Trilogie definitiv ihre Höhen und Tiefen. Cia ist manchmal einfach zu perfekt und kann einem fürchterlich auf den Senkel gehen.

Interessant finde ich an dieser Reihe aber, dass es um Bildung geht. Eines unserer höchsten Güter, dass hier auf eine perfide Art verzerrt wird. Außerdem geschehen die Auslese und die Folgen für die gescheiterten Kandidaten im Verborgenen. Selbst die meisten Uni-Absolventen wissen nicht mehr, was während der Auslese geschehen ist. Manche von ihnen erahnen es nur in ihren Träumen. Die Wendung im dritten Band hat mich ehrlich gesagt etwas irritiert, aber auch sehr gefallen. Lediglich mit dem Ende habe ich so meine Probleme. Ich hätte mir eine andere Entscheidung gewünscht. Aber so ist das ja nun mal manchmal: Man kann ja nicht alles haben. 🙂

Fazit: Es waren definitiv ein paar interessante Lesestunden. Ich musste einfach wissen, wie es ausgeht. Ich kann es aber auch voll und ganz nachvollziehen, wenn manche bereits nach dem ersten Band die Reihe wieder links liegen lassen.

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5 Gedanken zu „Die Testing-Triologie

  1. Pingback: [Leben] Monatsrückblick Januar 2015 | Sternenwind - DIY, Food & Lifestyle

  2. Könnte also genau mein Ding sein, ich stehe ja sehr auf diese Dystopietrilogien, allerdings erst wenn sie komplett sind (sonst vergesse ich immer die Hälfte schon wieder). Dein Tipp könnte also gut dazu passen, das ich mir vorgenommen habe mal mehr in Originalsprachezu lesen 🙂

  3. Mein Freund und ich haben bisher nur den ersten Teil (auf Deutsch) gelesen und waren begeistert. Den zweiten bekomme ich eventuell zum Geburtstag geschenkt, ansonsten hole ich ihn mir danach und wir sind schon beide sehr gespannt darauf wie es weiter geht.
    Die Parallelen zu anderen Büchern ist inzwischen ziemlich oft gegeben. Ich habe neulich den ersten Band zu „Red Rising“ gelesen (das wird wohl auch ne Trilogie) – super super spannend, auch wenn hier einige Parallelen zu Panem, Auslese und Co. zu finden sind. Dafür spielt es wenigstens mal auf dem Mars 🙂
    liebe Grüße, Vanessa

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