Edelstein-Triologie

Gier_SmaragdgruenGier_SaphierblauGier_Rubinrot„Rubinrot. Liebe geht durch alle Zeiten“, „Saphirblau“ und „Smaragdgrün“, Kerstin Gier, 2009-2010.

Lange habe ich hin und her überlegt, ob ich mir die „Liebe geht durch alle Zeiten“-Reihe zu Gemüte ziehe. Nun habe ich es getan – innerhalb von 6 Tagen (inklusive kurzer Beschaffungsverzögerung bei der Stadtbibliothek) war ich damit durch. Ja, es hat mich einfach gekriegt. Ich konnte die Bände kaum weglegen und musste einfach wissen, wie die Geschichte um die Zeitreisenden Gwendolyn und Gideon endet. Und das obwohl mich manchmal schon die übersprudelnde Teenagerliebe etwas genervt hat. Bin halt doch nicht mehr so jung. 🙂

Aber der Reihe nach. Gwendolyn Shepherd entstammt einer besonderen Familie: Manche Frauen ihrer Familie tragen ein Gen in sich, dass es ihnen ab ihrem 16. Geburtstag erlaubt in der Zeit zurückzureisen. Nur zu dumm, dass nicht Cousine Charlotte – wie vorhergesagt – die Genträgerin ist, sondern Gwen. Während ihre Cousine jahrelang von einer Geheimloge auf ihre Zukunft vorbereitet wurde und entsprechend weiß, wie sich in den einzelnen Zeiten zu verhalten ist, hat Gwen keinen Schimmer, was sie erwartet. Aber es hilft nichts. Sie muss nun mit der Loge zusammenarbeiten. Ebenso mit ihrem Zeitreisepartner Gideon de Villiers, einem unverschämt gutaussehendem Mistkerl. Irgendwas stimmt allerdings nicht mit der Aufgabe der Geheimloge, die ihnen ihr Gründer, ebenfalls ein Zeitreisender, hinterlassen hat. Und schnell befindet sich Gwen in großer Gefahr, der sie nur mit ihren Freunden entrinnen kann.

Die Handlung der drei Bände beinhaltet nur wenige Wochen sowie verschiedene Zeitebenen in der Vergangenheit. Dadurch hat sie ein gewisses Tempo, das den Lesefluss noch zusätzlich beschleunigt. Die Handlungen in den verschiedenen Zeitebenen führen zudem zu Zeitparadoxien, die manchmal etwas verwirren. So scheint es, dass bestimmte Charaktere bereits längst von Gwens Zeitreise-Gen wussten, bevor sie überhaupt ihren ersten Zeitsprung hat.

Giers Schreibstil ist sehr flüssig und der Zielgruppe entsprechend. Die Sprache der Protagonisten passt zu ihren Charakteren, die allerdings nicht zu sehr im Detail ausgearbeitet sind.

Fazit: Eine gute Unterhaltung für regnerische Herbsttage.

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2 Gedanken zu „Edelstein-Triologie

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