22 in 222 Tagen – Jetzt wird abgerechnet

Nun sind sie um, die 222 Tage. Es war eine schöne Aktion, die die liebe Liv Äpplegrön ins Leben gerufen hat. Dir einen herzlichen Dank dafür, Liv. Ich habe wirklich gern mitgemacht. Auch wenn die Liste manchmal ganz weit weg war. Es half aber trotzdem sehr, Dinge nicht aus dem Blick zu verlieren.

Wie erfolgreich war ich denn nun in der Umsetzung meiner Projekte? Fangen wir mal mit den kreativen Vorhaben an.

Die 11 Kreativprojekte

  1. eine Martha nähen, also meinen ersten Pullover. Oder Hoodie. Je nachdem. Erledigt. und sie ist so kuschelig.
  2. eine Pyjamahose nähen, die mal richtig passt: weder unten zu kurz noch oben zu weit. Geschafft. Meinen Weg dorthin seht ihr hier, hier und hier
  3. eine Mama Frida, eine schöne bequeme Hose für Zuhause, nähen. Und vielleicht die passende dazu für den Sonnenschein. Habe fertig. Und das Bündchen hab ich auch nochmal verengert. 
  4. eine Handtasche, genauer gesagt eine “For Pleat’s Sake” von Lisa Lam, nähen. Ich liebe sie. Jetzt muss ich sie nur noch endlich ausführen.
  5. Mützen für uns Großen nähen. Hm, wenn das für den Liebsten leider schon nicht mehr zu Weihnachten klappt. Geschafft – und schon eingetragen. Hier das Ergebnis.
  6. Ohrringe basteln. Check. Seht hier.
  7. Sitzkissen neu beziehen. Erledigt. So schauen sie jetzt aus.
  8. ein Geburtstags-T-Shirt für den Sonnenschein versuchen. Done it. Und es ist so süß geworden.
  9. eine Mütze mit einem sehr interessanten Zopfmuster stricken (mehr wird noch nicht verraten). Yeep, meine Beekeeper Slouch. Oder Imker-Beanie. Das Ergebnis könnt ihr hier sehen.
  10. einen Tellerrock in Angriff nehmen. Oder überhaupt erstmal einen Rock nähen. Einen Tellerrock gibt es nun mittlerweile ebenfalls – wenn auch zu groß – und noch ein paar weitere Röcke.
  11. eine Wimpelkette fürs Kinderzimmer fertigen. Hier seht ihr das Ergebnis.

Tja, dass hat wohl richtig gut geklappt mit den Kreativprojekten. 100 Prozent umgesetzt. Nicht schlecht. Hat es etwas gebracht? Definitiv. Neben vielen schönen Sachen und jede Menge Näherfahrung vor allem eine Erkenntnis: Ich habe gemerkt, dass mir To-Do-Listen fürs Nähen und kreative Werkeln – und nicht nur für die Arbeit – helfen, meine zahlreichen Ideen besser zu strukturieren, Prioritäten zu setzen und die Liste dann auch anzugehen. Gut, kürzer wird sie dadurch nicht – es kommt ja ständig was neues dazu -, aber alte Ideen werden von den neuen hoffentlich nicht ins Nähnirvana geschickt.

Das hat mich auf die Idee gebracht, öfter mir solche kleinen Listen zu schreiben (oder eine große, ich bin noch unentschlossen) und diese auf akhimo auch mit euch zu teilen und – so weit möglich – bereits zu den Ideengebern zu verlinken. So entsteht dann nämlich nicht nur für mich nebenbei eine kleine feine Linkliste zahlreicher Ideen. Gleichzeitig kann ich dann mal meine Lesezeichen im Browser wieder aufräumen. Hab es dann ja schön strukturiert auf meinem Blog. 😉

Aber nun zu den Projekten, die mir etwas Gutes tun sollten.

Die 11 Gut-Tu-Projekte

  1. wieder mit Pilates anfangen. (Leider nichts passiert bis her. Ich will ja, aber ein fester Kurs klappt zeitlich einfach nicht.)
  2. öfter ins Hamam und/oder die Sauna gehen. (6x)
  3. sich eine Massage gönnen. (2x)
  4. öfter einen langen Familienspaziergang mit Kaffeetrinken machen. (9x)
  5. viel öfter als im letzten Jahr mit guten Freunden treffen. (7x)
  6. Downton Abbey auf DVD anschauen. (nicht geschafft – dafür aber andere gute Serien)
  7. eine Nacht durchschlafen. Also mindestens sechs Stunden am Stück. (Es passiert immer mal wieder.)
  8. einen Abend pro Monat nur zu Zweit. (2 3 4 5 6 7)
  9. Aufräumen: Unnützes aussortieren, Unbenutztes weggeben, etc. (Das sollte ich regelmäßig machen. Tut wirklich gut.)
  10. viel öfter neue Rezepte ausprobieren. (8x)
  11. häufiger ein Schaumbad mit einem guten Buch nehmen. (7x)

Tja, da war ich nicht ganz so erfolgreich. Wobei ich gleich sagen möchte, ich habe mir trotzdem etwas Gutes gegönnt. Auch wenn es andere Dinge, als auf der Liste waren. Einfach mal Nähen statt Haushalt, frühstücken und kaffeesieren mit Freundinnen (mal mit, mal ohne Kinder), in Ruhe einen Tee trinken und dabei nichts tun, einfach mal für fünf Minuten aus dem Fenster ins Grüne schauen und durchatmen, … Einfach lauter kleine Gut-tu-Dinge im Alltag.

Klar hätte ich gern das ein oder andere wirklich öfter gemacht. Vor allem die regelmäßigen Abende zu Zweit und das Treffen mit guten Freunden, die weiter weg wohnen. Aber es passt nun leider nicht zeitlich immer. Aus den Augen verloren hab ich die Punkte deshalb aber nicht.

Werde ich bei einer derartigen Aktion noch einmal mit machen? Geht es nur um kreative Projekte sicherlich. Bei den anderen Punkten eher nicht. Gut-Tu-Projekte müssen einfach aus dem Bauch und dem Moment heraus kommen.

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2 Gedanken zu „22 in 222 Tagen – Jetzt wird abgerechnet

  1. Ach, ich möchte Dir gratulieren. Ich habe gerade mit meinem „22 in 222 Tagen“-Projekt abgerechnet. Ich war genau umgekehrt erfolgreich. Bei mir haperte es an den Näh-Projekten. Deine Pyjamahosen und die Tasche finde ich besonders schön! Ganz liebe Grüße

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