Durchpusten auf Langeoog

Einatmen, die Augen schließen: es riecht nach Meer, die Luft schmeckt salzig, die Wellen tosen, der Wind schlägt einem entgegen, zerzaust die Haare, der feine Sand fliegt ins Gesicht. Den Kopf einfach frei machen – das ist für mich der perfekte Strandspaziergang. Langeoog, eine der ostfriesischen Inseln, bietet dafür die richtige Kulisse. Vor allem in der Nebensaison, wenn sich gerade alles wieder vorbereitet auf die kommenden Touristenströme. Die Strandkörbe nehmen langsam wieder ihren Strandplatz für die nächsten Monate ein, die Wege durch die Dünen werden noch einmal klar gemacht und – auch wenn schon, gerade übers Wochenende, Touristen da sind – ist die Insel nicht überlaufen. Und wenn man dann noch Glück hat, dass das Wetter statt dem vorhergesagenen Regen doch beste Sonnenseiten zeigt – herrlich.

Der Wasserturm, Wahrzeichen der Insel, und Lale Andersen. Seit 2005 steht die Staue unterhalb des Wasserturms und erinnert an die Sängerin, die lange Zeit auf Langeoog gelebt hat und auch auf dem Dünenfriedhof beerdigt ist.

Der Wasserturm, Wahrzeichen der Insel, und Lale Andersen. Seit 2005 steht die Staue unterhalb des Wasserturms und erinnert an die Sängerin, die lange Zeit auf Langeoog gelebt hat und auch auf dem Dünenfriedhof beerdigt ist.

Von Bensersiel geht es per Fähre rüber auf die autofreie Insel, mit der Inselbahn dann vom Hafen ins Zentrum des Ortes. Fortbewegungsmittel Nummer eins sind hier eindeutig das Fahrrad oder eben die eigenen zwei Beine. Aber keine Angst, Koffer schleppen muss niemand: Per Pferdetaxi können Tourist und Koffer sich zur Unterkunft transportieren lassen oder man nimmt den Lieferservice in Anspruch.

Und was hat die Insel so zu bieten? Ein Wellenbad mit Meerwasser, Erlebnis- und Babybecken. Der Eintritt für drei Stunden ist sogar in der Kurtaxe inbegriffen. Ein kleines Schifffahrtsmuseum mit Mini-Lego-Langeoog, ein Spielhaus für Große und Kleine für kühle und Regentage, jede Menge Kuranwendungen, eine kleine Bummelmeile mit kleinen Boutiquen, einem kleinen gut sortierten Buchladen und vielen netten Restaurants und Cafés, eine Minigolfanlage… Und natürlich vor allem viele Möglichkeiten für Erlebnisse in der Natur: Wandern, Rad fahren, bei gutem Wetter Schwimmen im Meer, Kitesurfen etc. Langweilig dürfte es also nicht werden.

Ein paar kleine Tipps für Langeoog-Fahrer: Wenn ihr im Feuerschiff untergekommen seid, gönnt euch eindeutig ein Wellness-Programm im marokkanischen Saunabereich. Mit etwas Glück hat man die Räume auch ganz für sich allein. Zumindest an einem Wochentag in der Vorsaison. Außerdem solltet ihr einen kleinen Besuch bei Anselm, dem Inselmaler, in den Dünen einplanen und seine Langeoog-Impressionen auf euch wirken lassen.

Mehr Infos über Lale Andersens Lieblingsinsel gibt es auf den Seiten der Touristenzentrale.

 

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2 Gedanken zu „Durchpusten auf Langeoog

  1. Pingback: Mal wieder Langeoog… | akhimo

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