Samtige Mama Frida …

… mit kleinen Problemzonen

akhimo_mama_frida_nicki_3Meine „22 in 222 Tagen“-Kreativliste habe ich in den letzten Wochen etwas vernachlässigt. Aber nun ist ein neues Schätzchen bei mir eingezogen für das sich eines der Projekte hervorragend zum Ausprobieren eignet: meine erste Mama Frida. Eine wirklich gemütliche Hose für daheim, mit der man aber auch mal eben schnell zum Briefkasten gehen kann. (Bin sonst eher nicht so der Jogginghosen-trag-ich-auch-draußen-und-zu-jedem-Anlass-Typ.)

Die ein oder andere wird jetzt auch sicherlich erraten haben, was für ein Schätzchen bei mir eingezogen ist. Genau, richtig geraten. Eine Overlock. Da ich gern mehr Kleidung nähen möchte – auch aus elastischen Materialien – habe ich mir schon seit meinem Nähkurs eine gewünscht. Und nun habe ich mir meinen Wunsch erfüllt. Denn wie mir das Leben dies wieder einmal deutlich gezeigt hat, sollte man Wünsche wenn möglich nicht zu lange auf die Wartebank verschieben.

Aber zurück zu meiner Mama Frida. Bevor ich mir den Schnitt gekauft habe, habe ich erst etwas auf der Website des Milchmonsters gestöbert und dabei diese tolle Nicki-Variante entdeckt. So eine wollte ich auch. Gut, ohne die pinkfarbenen Taschen, aber sonst. Also Schnitt und Stoff gekauft und … dann erst einmal lange gewartet. 🙂

akhimo_mama_frida_nicki

Ich habe allerdings nach Fertigstellung nun so meine Problemzonen an meiner Mama Frida. Den ersten Fehler habe ich bereits beim Zuschnitt gemacht: Ich habe quer zum Fadenlauf zugeschnitten, dies aber erst später gemerkt. *grummel* Fällt bei diesem sehr dehnbaren Nicki jetzt nicht so stark auf, ärgere mich aber über mich selbst, dass ich nicht konzentrierter gearbeitet habe. Das sieht man leider auch an den Nähten. Musste ein paar Mal nachbessern, weil nicht beide Stofflagen in der Naht gefasst wurden und es kleine Löcher gab. Wenn man mal eben was fertig haben möchte…

Auch beim Tragen sind mir ein paar Punkte aufgefallen, die mir nicht ganz so gefallen. Erstens, für eine Freizeithose ist es ja okay, aber grundsätzlich mag ich es an mir nicht, wenn die aufgesetzten Taschen ein anderer Stoff und anderes Muster sind. Das wird bei der nächsten sicherlich geändert. Zweitens, schlägt die Hose im Schritt Falten – außer ich steht etwas breitbeiniger. Ich weiß allerdings nicht ganz genau, woran es liegt. Muss ich um die Oberschenkel etwas mehr Platz haben, als in der gewählten Größe vorgesehen? Drittens, nach ein paar Stunden tragen rutscht die Hose leider immer tiefer. Der Bündchenstoff ist dehnbarer als gedacht und der Hosenbund damit etwas zu weit. Da muss ich wohl noch einmal nachbessern.

Grundsätzlich mag ich die Hose aber. Und daheim stören die Macken auch nicht. Könnte mir vorstellen das ganze vielleicht auch aus Baumwollstoff für den Sommer zu nähen. Dann allerdings mit einem geraden Bein. Für die kleinen Größen ist das ja durchaus möglich, wie Antonia alias das Milchmonster in der Anleitung schreibt. Ja, sie wächst stetig die To-Sew-Liste. 🙂

(Beitrag ist verlinkt bei RUMS.)

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11 Gedanken zu „Samtige Mama Frida …

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  7. Ich habe auch solche schönen bequemen nur Zuhausetraghosen, bin ansonsten auch eher nicht so für Jogginghosen. Meine Hosen haben im Bündchen noch ein extra Band, das ich auf meine entsprechende Taillenweite binden kann. Da rutscht dann nichts mehr.
    Liebe Grüße von der Silberdistel

  8. Ich finde die Hose wunderschön!!! Würde ich sofort anziehen! Die Punkte auf den Taschen sind cool! Die Falten fallen wahrscheinlich der Trägerin selbst am meisten auf, man sieht sie nur auf einem Bild auffällig. Viel Spaß damit noch! Bin gespannt auf die nächste Variante.
    Liebe Grüße
    Kerstin

    • Danke. Bin auch schon ganz gespannt, wie die nächste Variante so klappen wird. Mit dem Kopfkino ist das ja manchmal etwas anders in der tatsächlichen Umsetzung. 🙂

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