The Selection

Selection_Stories_Kiera_CassThe_Elite_Kiera_CassThe_Selection_Kiera_Cass„Selection“ (Original: The Selection), „Selection – Die Elite“ (Original: The Elite), „The Selection Stories: The Prince & The Guard“, Kiera Cass, 2013-14.

Ich mag dystopische Jugendromane. Ein paar haben es schon auf meine Leseliste geschafft. Allen voran natürlich die Tribute von Panem. Klar, sie sind sich alle irgendwie recht ähnlich: jugendliche/r Held/in kämpft ungeplant gegen das bestehende politische System und die gesellschaftliche Teilung, gewinnt und die Weltordnung ändert sich – mehr oder weniger. In Kiera Cass „Selection“-Triologie trifft das Thema nun auf das TV-Bachelor-Format. Und obwohl ich wirklich skeptisch war, muss ich gestehen, die Story hat mich doch geknackt und in den Bann gezogen. So sehr, dass ich mir nach längerem Überlegen nun auch die zwei „Selection“-Novellas geleistet und den dritten Band, der im Mai auf englisch erscheint, vorbestellt habe. Ähm, ja…

Aber worum geht es? Der Thronfolger des Staates Illeá, Prinz Maxon, soll heiraten. Wählen darf er in einem Casting à la Bachelor aus 35 Mädchen, die aus den einzelnen Provinzen des Staates (auf den Trümmern des alten Amerikas aufgebaut) und unterschiedlichen – auch niedrigen – Kasten stammen. Darunter auch America Singer, die auf diesem Weg ihre Familie aus der Armut befreien könnte. Wenn sie nicht ihr Herz bereits an jemand anderen verloren hätte. Allerdings verlässt er sie. Und Prinz Maxon ist durchaus interessiert. Ihr ahnt, was nun kommt: Schwups, sitzt America zwischen den Stühlen und kann sich nicht entscheiden für einen der beiden Männer.

Während die drei „Selection“-Bände die Story aus der Sicht Americas erzählen, kommen in den beiden Novellas die Männer zu Wort und geben interessante Hintergrundinfos zum Leben im Schloß und dem Wettkampf. Cass‘ Schreibstil ist sehr flüssig, die Bände lesen sich sehr schnell und angenehm. Allerdings darf man jetzt nicht besonders ausgezeichnete Charaktere erwarten. Sie bewegen sich innerhalb der ihnen zugeschriebenen Rollen: das gute Mädchen, das den Unterschied zwischen Gut und Böse kennt, der junge Prinz, der sich gegen seinen übermächtigen Vater zur Wehr setzen muss, der Liebende, der alles für seine Liebe tut, die Zicke, etc.

Fazit: Unterhaltsam.

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Ein Gedanke zu „The Selection

  1. Pingback: Die Wahl ist getroffen | akhimo

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