Buch-Quickie: Wolfsblut

„Wolfsblut“ (Original: White Fang), Jack London, erstmals erschienen 1906.

Die Geschichte des Wolfsjungen, der domestiziert wird und am Ende gar beinahe sein Leben für die Familie seines Herren gibt, ist weltberühmt. Ein wahrer Abenteuer-Klassiker, in dem Jack London sehr detailliert die Domestizierung Wolfsbluts durch zunächst Gewalt und Macht später durch Zuneigung und Liebe sowie die Eigenarten seiner Herren nachzeichnet. Bereits in jungen Jahren habe ich „Wolfsblut“ gelesen, nun endlich auch einmal im Original. Und was soll ich sagen: Es hat mich wieder einmal gefesselt, aber auch überraschend. An ein paar Details konnte ich mich so gar nicht erinnern.

So z.B. gleich zu Beginn die Jagd des Wolfsrudels während einer Hungersnot auf zwei Schlittenführer, einer Leiche und ihren Hunden. Die Darstellung der Natur, des Überlebenskampfes in all seiner Grausamkeit, war glaub ich nicht Teil meiner früheren Jugendausgabe von „Wolfsblut“. Außerdem kam mir der Anteil des Buches, den Wolfsblut bei Weedon Scott, dem guten Herren verbringt, in meiner Erinnerung viel länger vor als er tatsächlich ist. Erst das letzte Viertel widmet sich dieser Lebensphase. Aber das macht der Faszination und natürlich dem Lesevergnügen keinen Abbruch.

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