PC Peter Grant: ein bisschen Potter und doch ganz anders

ein_wispern_unter_baker_street-9783423214483schwarzer_mond_ueber_soho-9783423213806die_fluesse_von_london-9783423213417„Die Flüsse von London“ (Original: Rivers of London), „Schwarzer Mond über Soho“ (Original: Moon over Soho), „Ein Wispern unter Baker Street“ (Original: Whispers Under Ground), Ben Aaronovitch, 2012-13.

Natürlich habe ich über das ausgebrochene Nähfieber nicht meine andere Leidenschaft vergessen: das Lesen. Geradezu verschlungen habe ich u.a. die ersten drei Bände der „PC Peter Grant“-Serie von Doctor-Who-Autor Ben Aaronovitch.

Eigentlich ist Peter Grant ein ganz normaler Londoner Bobby frisch von der Polizeischule und damit noch auf unterster Ebene der Hierarchie. Bis er als Tatortbewacher einem Geist begegnet, der sich als Augenzeuge des abscheulichen Verbrechens zu erkennen gibt. Statt programmiertem Schreibtischjob wartet nun The Folly auf Grant: Londons Polizeieinheit für das Magische, Göttliche und Mystische. Neben Grant gibt es nur einen weiteren Mitarbeiter: seinen Vorgesetzten Inspektor Thomas Nightingale, seines Zeichens Zauberer. Und Peter Grant ist plötzlich seit Jahrzehnten der erste Zauberlehrling Englands.

Nun gilt es nicht nur einen rachsüchtigen Geist, der sein blutiges Unwesen in London treibt, ausfindig zu machen und außer Gefecht zu setzen, sondern u.a. auch zwischen Flussgottheiten zu vermitteln, Vampire zu erledigen (Band 1), mysteriöse Tode von Jazzmusikern aufzuklären (Band 2), und geheimnisvolle Wesen Untertage zu schützen (Band 3). Dabei ist die Stadt ebenso Protagonist, wie die, teils sehr klischeehaften, Charaktere, die aber nicht stören.

Man könnte jetzt meinen, dass es sich bei Peter Grant um einen erwachsenen Harry Potter handelt, aber dem muss ich widersprechen. Klar, es gibt auch einen bösen Zauberer als Gegenspieler, wie sich immer mehr herauskristallisiert. Aber im Gegensatz zu Voldemort kann dieser Zauberer eher als das magische organisierte Verbrechen gesehen werden. Im ersten Band wird der Vergleich mit Potter sogar etwas auf die Schippe genommen.

Eben passend zum humorvollen Schreibstil Aaronovitchs, der mit einem kleinen Augenzwinkern Grants Werdegang, polizeiliche Nachforschungen und Leben im und abseits des Folly beschreibt. Dabei treibt der Autor die Geschichte rasant und fesselnd voran. Das Buch weglegen? Nur mit Müh und Not möglich.

Fazit: Für Fans von Doktor Who, Harry Potter, Fantasy and Crime mit Sinn für Humor. 😉 Kurzweiliges Lesevergnügen.

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3 Gedanken zu „PC Peter Grant: ein bisschen Potter und doch ganz anders

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