Kindle – Teil 1

Eigentlich wollte ich nie einen E-Book-Reader haben. Nie nie niemals. Alles haptische, was ein Buch ausmacht, fehlt schließlich: der Geruch, das Geräusch beim Umblättern, das Gefühl der Seiten und des Covers in den Händen, … Und so ein Buch ist ja auch eine willkommene Abwechslung zur technisierten Welt, in der man ansonsten den ganzen Tag verbringt. Aber wie heißt es so schön: Sag niemals nie. 

Seit ein paar Monaten bin ich nämlich nun doch eine glückliche E-Book-Reader-Besitzerin. Ich hab mich für den Kindle entschieden. (Ehrlich gesagt ohne viel darüber nachzudenken. War eine Bauchentscheidung.) Denn egal, für welches man sich entscheidet, haben die Reader einen Vorteil: Man kann sie mit einer Hand halten und umblättern. Und genau das brauchte ich. Brauch es eigentlich noch immer. 🙂

Tja, wie das dann so ist, wenn man so ein Gadget erst einmal hat, fallen einem natürlich auch noch mehr Vorteile auf. Da ich sehr gerne englische Klassiker im Original lese (wie ich fast alle Bücher, die ich hier vorstelle, auf englisch lese) und manchmal einem doch der ein oder andere Begriff nicht so geläufig ist, bin ich z.B. total begeistert vom integrierten Wörterbuch: in meinem Fall das Oxford Dictionary. War beispielsweise sehr von Vorteil als ich Robert Louis Stevensons „Kidnapped“ und „Catriona“ gelesen habe. Die beiden Abenteuerroman, die größtenteils in Schottland spielen bzw. mit schottischen Protagonisten bestückt sind, strotzen nur so vor schottisch-englischen Begriffen. Und die kann man nun wirklich nicht alle können. 😉 Ein weiterer Vorteil: Man kann gleich mehrere Bücher mit auf Reisen nehmen ohne das Gewicht der Tasche nennenswert zu erhöhen. Das überbordende Bücherregal mit wenig Aussicht auf Erweiterung aus Platzmangel dankt es ebenfalls. Außerdem sind viele Klassiker, zumindest in ihrer Originalsprache, für 0,00 Euro zu erhalten – oder wenige Cents.

Aber keine Angst, ich habe dem gedruckten Wort nun bei weitem nicht abgeschworen. Ich liebe nach wie vor den Geruch eines guten Buches, das Geräusch beim Umblättern,… Schließlich hat das Papier auch unschlagbare Vorteile: Einen Sturz wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit besser überleben als der E-Book-Reader und man kann es unabhängig von der verbleibenden Akkuenergie lesen. Allerdings ist so ein Reader doch einfach eine nette Ergänzung, die das Lesevergnügen durchaus zu transportieren weiß. Und was meint ihr?

Advertisements

3 Gedanken zu „Kindle – Teil 1

  1. Ich liebe mein Kindle weil in meinem kleinen japanischen Haus einfach nicht genug platz ist fuer all meine Buecher und weil ich so ganz einfach an deutsche Buecher komme .

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s