Dorumer Tief in winterlichem Gewand

Im Sommer tummeln sich am Dorumer Tief, dem kleinen Kutterhafen in Dorum-Neufeld, Touristen und Einheimische. Sie genießen die frische Nordseeluft, kaufen Krabben frisch vom Kutter, schwimmen im Freiluftwellenbad gezeitenunabhängig, gehen Wattlaufen, sonnen sich… Wenn Väterchen Frost aber am Werk ist, verwandeln sich Hafen und Strand in eine eisige Landschaft, in der Ebbe und Flut scheinbar ihre Kraft verloren haben.

Das Watt fällt trocken und gefriert (hier und da lässt es sich wunderbar über die Watteisfläche schlittern, Mutige fahren gar Rad), Schnee liegt auf dem sonst schlickigen Meeresboden, die Wasserkante ist weit draußen am Horizont, selbst die Fahrrinne ist tiefgefroren und kleine Eisschollen schieben sich auf einander. Die Krabbenkutter sind eingefroren und von ihren Besitzern wieder frei geklopft, nur um etwas tiefer wieder in eisige Hände genommen zu werden.

Ein herrlicher Winterspaziergang!

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4 Gedanken zu „Dorumer Tief in winterlichem Gewand

  1. Pingback: Wo man auf den Hühnergott trifft … « Durch Bücherstaub geblinzelt …

  2. Tolle Winterbilder! Ich glaube, ich muss auch noch einmal einen Ausflug in Richtung Ostsee machen. In den letzten Tagen war mir das für mich und meine Kamera zu kalt. Aber nun sind nur noch -2° C. Vielleicht sollte ich es wagen.
    LG

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